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Ausdauersportarten
Walking
 

Sportart Walking
Fettverbrennung findet durch Muskelarbeit statt. Die größte Muskelmasse sitzt in den Beinen, also warum nicht mit zunächst Walking beginnen?

    Nordic Walking ist nicht, wenn einige Leute erschöpft durch die Gegend schlurfen und frisch gekaufte Walkingstöcke wie Krücken hinter sich herziehen.

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  Walking-Technik | Weg zum Walking | Risiko-Check | Walking-Schuhe
   
 

Nordic Walking verbrennt über 400 kcal in der Stunde (Mann 75 kg, 7 km/h). Zum Vergleich verbrennt man beim normalen Gehen (Mann 75 kg, 5 km/h) nur 280 kcal/h, beim Laufen (Mann 75 kg, 10 km/h) sind es 800 kcal/h.

   
Walking-Technik   Walking ist eine sanfte, aber dennoch äußerst effektive und gesundheitswirksame Sportart. Walking ist forciertes Gehen mit Armeinsatz, aber ohne das typische "Hüftwackeln" der "Wettkampfsportart Gehen".

Doch auch hier gilt der Grundsatz: Überschätzen Sie am Anfang nicht Ihre eigene körperliche Leistungsfähigkeit und verwenden Sie den Talk-Test um den optimalen Bereich für die Fettverbrennung einzuhalten.

Für den Einstieg in das Walking ist nur ein minimales Fitness- bzw. Koordinationsniveau nötig, denn Belastungsdauer, Belastungshöhe und Belastungsintensität können nach persönlicher Leistungsfähigkeit individuell gesteuert werden.

Der Bewegungsablauf des "Walking" muss nicht erst in langwierigen Trainingsprozessen erlernt werden. Er ist bereits fest in unser tägliches Leben integriert.

Die 10 Punkte der Walking-Technik
 
  • Gemäßigtes Tempo zu Beginn
  • Fersen bei leicht gebeugten Knien aufsetzen
  • Füße über die ganze Fußsohle abrollen
  • Fußspitzen möglichst in Gehrichtung aufsetzen
  • Arme anwinkeln und seitlich neben dem Körper mitschwingen
  • Arme gegengleich schwingen - rechtes Bein und linker Arm
  • Bewusst ein- und ausatmen
  • 4 bis 5 m nach vorne schauen
  • Schultern locker hängen lassen
  • Bauch hinein, Brust heraus
   
Der Weg zum Walking  

Walking eignet sich besonders als Einstiegssportart für Untrainierte, Übergewichtige und als neue Sportart für ältere Personen, die etwas für ihr körperliches Wohlbefinden tun wollen.

Als Grundeinstieg in den Ausdauersportbereich für Anfänger bietet Ihnen das Walking sicherlich die optimalen Voraussetzungen. Sie sollten damit keine sportlichen Höchstleistungen verbinden bzw. nicht an einen Wettkampf denken.

Da die Belastung für Gelenke, Sehnen, Bänder und Wirbelsäule wesentlich geringer ist als beim Jogging, erzielt man mit Walking auch in der Rehabilitation hervorragende Wirkungen.

Beim Einstieg in das Walking sollten man einige Prinzipien und Regeln beachten. Wenn man etwas für seine Gesundheit tun möchte, ist es wichtig, dass der Sport auf die persönlichen Voraussetzungen abgestimmt ist. Dies setzt eine Eingangsdiagnose und Beratung voraus.

   
Risiko-Check  

Vor Beginn des Walking-Trainings sollten Sie die folgenden Fragen beantworten.

Ich bin herzkrank
Ich habe hohen Blutdruck
Ich habe Arthrose
Ich war in letzter Zeit ernstlich krank oder verletzt
Ich bin zur Zeit krank oder fühle mich unwohl
Ich nehme Herzfrequenz senkende Medikamente, z.B. Beta-Blocker
Mich plagen Gelenkschmerzen

Wenn Sie mindestens eine der Aussagen mit "ja" beantwortet haben, sollten Sie Ihren Arzt konsultieren, bevor Sie mit Ihrem Training beginnen.

   
Walking-Schuhe  

Für das Walking sollten man sich Schuhe kaufen, die auf die Sportart und auf die Füße genau abgestimmt sind. Beim Schuhkauf Zeit nehmen und sich in einem Fachgeschäft beraten lassen. Auch hier gilt: der teuerste Schuh ist nicht unbedingt der beste Schuh.

Schuhe sollen mit einem Dämpfungssystem (wie Luft- oder Gel-Dämpfung) ausgerüstet sein, das kann Beschwerden an Gelenken und Bändern verhindern bzw. einschränken.

Schuhe niemals zu klein kaufen, sonst gibt's bergab blaue Zehen. Walking-Schuhe nimmt man eine Schuhnummer größer als Straßenschuhe, damit keine Druckstellen entstehen und der Fuß genug Bewegungsfreiheit hat.

Von einem Fachverkäufer feststellen lassen, welche Fußstellung (Pronation bzw. Supination) man hat sich die geeigneten Schuhe dafür ausprobieren. Durch die speziellen Schuhe kann man den angeborenen Auswärts- oder Einwärts-Dehnung der Füße entgegenwirken.

Bei bereits bestehenden Gelenkschmerzen sollten Sie einen Arzt aufsuchen, um die Ursache der Schmerzen feststellen zu können. Mit weichen Einlagen können auch solche Beschwerden gelindert oder sogar eingedämmt werden.

   
     
   

Alle Angaben ohne Gewähr

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