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Lexikon
Legende
Ausdauersportarten
Laufen
Walking
 

Sportart Laufen
Fettverbrennung findet durch Muskelarbeit statt. Die größte Muskelmasse sitzt in den Beinen, also warum nicht mit Jogging?

   

Joggen ist das optimales Outdoor Ausdauertraining zur Stählung des Herz- Kreislaufsystems, der Verbesserung des Metabolismus und zur zur Gewichtsreduktion.

Lupe 90% 100% 140%

  Fragen | Do's and Don'ts | Laufschuhe
   
 

Die Enzyme des Körpers verbrennen beim Laufen überwiegend Zucker, mit moderatem aeroben Training stellt der Körper mit der Zeit auf Fettverbrennung um. Ein Training von mindestens 30 Minuten täglich mit leichtem Laufen oder Walking steigert die Fettverbrennung der Muskulatur und bringt den Körper auf Hochtouren.

Dabei ist nicht schneller zugleich auch besser. Die Fettverbrennung findet in der aeroben Zone (durch von Sauerstoff) statt, diesen Bereich kann man mit dem bekannten Talk-Test leicht feststellen.

Zu schnelles Laufen führt zu Problemen, weil der Muskel nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden kann und dadurch die Laktatwert im Blut ansteigen. Nur mit genügend Sauerstoff (aerob) leicht und locker trainieren und nicht außer Atem kommen. Nur dann ist man im aeroben Bereich und damit in der optimalen Fettverbrennungszone. Im anaeroben Bereich dagegen verbrennt der Körper überwiegend Zucker.

Die 30 Minuten tägliches Training bewirken, dass Fett verbrannt wird und zwar rund um die Uhr, also auch in der Ruhephase. Auf jeden Fall fühlt man sich auch leistungsfähiger und jünger. Bewegung im optimalen Pulsbereich verbessert außerdem die Hirnleistung.

   
Fragen und Antworten  
Frage Antwort
Wie oft? Am besten täglich oder wenigstens vier Mal pro Woche.
Wann? Morgens nach dem Aufstehen.
Wie lange? Mindestens 30 Minuten, langsam steigern.
Wie schnell? Talk-Test, Pulsuhr.
Wo? Waldboden, Wiese.
Welche Schuhe? Zwei Paar neue Laufschuhe zum wechseln - mindestens.
Wie? Profis laufen mit der Vorfuß-Lauftechnik.
Untrainierte und Übergewichtige setzen zuerst mit der Ferse auf.
Was tun bei Verletzung? Arzt aufsuchen oder es nicht soweit kommen lassen.
Abhilfe: gute Schuhe, Training, Stretching.
Welche Ausrede?  Keine Zeit gibt's nicht!
Es ist Ihre Gesundheit, die auf dem Spiel steht.
   
 

Wer sich nicht sicher fühlt, oder lieber genau seine Trainingsintensität überwachen möchte, kann sich eine Pulsuhr anschaffen, die die Herzfrequenz misst. Manche Modelle errechnen zugleich die verbrauchte Kalorienzahl, den individuellen Trainingspuls und vieles mehr.

   
Do's and Dont's  
Do's Don'ts
Langsam beginnen,
Intensität maßvoll steigern
Boxenstart mit kalten Muskeln
Puls kontrollieren beim Laufen Hecheln, Seitenstechen, Überanstrengung
Stretching nach dem Laufen Mangelnde Dehnübungen
Mindestens drei bis vier Mal pro Woche Laufpausen von mehreren Wochen
Gehpausen für Anfänger und nicht schneller, als es der Talk-Test erlaubt Zu schnelles Laufen und hechelnder Atem
Laufleistung langsam steigern Zu früh zu lange Distanzen laufen
Neue Laufschuhe mit Gelenk schonender Dämpfung Schlechte, durchgetretene oder alte Laufschuhe
Mehrere Paar Laufschuhe zum Wechseln Ein Paar Schuhe. Laufschuhe  brauchen einen Tag Ruhe
Morgens nüchtern, das kurbelt die Fettverbrennung so richtig an Mit vollem Bauch nach dem Essen
Ordentlich vor dem Laufen trinken Ohne Flüssigkeitszufuhr losrennen
Trainingspause bei Krankheit Training trotz Krankheit schadet dem Immunsystem
     
Laufschuhe  

Der Laufschuh ist die direkte Verbindung zwischen dem Körper und dem Untergrund und dient dazu den Fuß Tausende von Kilometern zu stützen und zu dämpfen.

Für das Laufen sollten man sich Schuhe kaufen, die auf die Sportart und auf die Füße genau abgestimmt sind. Beim Schuhkauf Zeit nehmen und sich in einem Fachgeschäft beraten lassen. Auch hier gilt: der schönste bzw. teuerste Schuh ist nicht unbedingt der beste Schuh.

Laufschuhe müssen auf jeden Fall mit einem Dämpfungssystem (wie Luft- oder Gel-Dämpfung) ausgerüstet sein, um dem Naturwunder Fuß Beschwerden an Gelenken und Bändern zu ersparen.

Schuhe eher eine Nummer größer kaufen, sonst gibt's bergab blaue Zehen. Auf jedem Fall feststellen lassen, welche Fußstellung (Pronation bzw. Supination) man hat und die dafür geeigneten Schuhe ausprobieren. Durch diese Schuhe kann man den angeborenen Auswärts- oder Einwärts-Dehnung der Füße entgegenwirken.

Laufschuhe dämpfen die Landung des Fußes und stützen beim Abheben. Auf Asphalt und Schotter bilden sie ein Polster zwischen Fuß und dem hartem Untergrund, insgesamt verbessern sie die Biomechanik des Fußes beim Laufen.

Bei der Auswahl des Schuhs sollte man wissen wie der Fuß beim Laufen eingesetzt wird: Der erste Bodenkontakt erfolgt meist mit der hinteren Außenseite der Ferse. Dann knickt der Fuß leicht nach innen und setzt mit der Sohle auf (Pronation). Dieser Bewegungsablauf ist das natürliche Dämpfungssystem des Sprunggelenks. Das Längs- und Quergewölbe des Fußes fangen zusätzlich die Belastungen ab. Das Körpergewicht verlagert sich anschließend nach vorne auf die inneren Zehenballen, von dort erfolgt die Aufwärtsbewegung durch Strecken des Fußes (Plantarflexion) und der Zehen.

Statt dessen gibt es auch den Kontakt mit dem Vorfuß alleine, was bei schnellem Lauf oder steilen Strecken instinktiv eingesetzt wird, da dadurch mehr Druck nach hinten möglich ist.

Wer an drei Tagen in der Woche läuft, sollte wenigsten ein zweites Paar guter Schuhe haben und sie abwechselnd tragen. Optimal sind Modelle unterschiedlicher Hersteller, auf diese Weise vermeidet man einseitige Belastungen und gibt dem Fußgewölbe und den Beinmuskeln wechselnde Reize.

Und wie Pflegt man dieses Wunderwerk: Ganz einfach in die Waschmaschine stecken und bei 30 °C ganz normal mit Waschmittel und Weichspüler waschen; zusammen mit einigen Textilien, damit die Trommel nicht so schlägt. Dann fest mit Zeitungspapier ausstopfen und zwei Tage trocknen lassen.

   
     
   

Alle Angaben ohne Gewähr

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