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Body-Mass Index Waist-Hip Ratio Broca Index Bauchumfang Körperfettanteil | Mann | Frau Puls-Optimum | Puls-Zonen |
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Das Problem des Broca Index ist, dass er nicht sehr gut mit der Körperfettmasse korreliert. Außerdem werden sehr große oder sehr kleine Menschen mit diesem Index nicht zutreffend beurteilt. Für Kinder gilt der Broca Index nicht. | |||||||||||||||
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Lupe 90% 100% 140% |
Berechnung | Modifizierte Formel | |||||||||||||||
| Berechnung |
Normal- und Idealgewicht sind nach der vom französischen Arzt Dr. Pierre Paul Broca (1824-1880) entwickelten Formel einfach zu berechnen.
Der Broca Index bcs errechnet sich mit
Dabei ist h die Körpergröße in cm. Das Broca Sollgewicht bcs entspricht dem Broca Index. Nach heutiger Auffassung ist dieser Index für das Normalgewicht deutlich zu hoch angesetzt. Das Broca Sollgewicht entspricht einem BMI von etwa 25 kg/m2 und liegt damit heute an der Grenze zum Übergewicht. |
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| Modifizierte Broca Formel |
Das Broca Normalgewicht bcn mit modifizierter Formel verwendet man, damit die Korrelation mit der Körperfettmasse besser nachgebildet werden kann. Das Broca Normalgewicht entspricht nach der modifizierten Formel einem BMI von etwa 24 kg/m2.
Das Broca Idealgewicht bci ergibt sich aus dem Broca Normalgewicht abzüglich 10 Prozent für Männer und abzüglich 15 Prozent für Frauen. Das Broca Idealgewicht entspricht nach der modifizierten Formel einem BMI von etwa 22 kg/m2.
Das Broca Übergewicht bcb liegt ab einer Körpermasse von 20 Prozent über dem Broca-Normalgewicht vor. Das entspricht einem BMI von etwa 30 kg/m2.
Das Broca Wohlfühlgewicht bcw ist ein individueller Gewichtsbereich von ± 15 Prozent um das Broca Normalgewicht, ein Bereich, in dem man sich noch wohl fühlen und fit sein kann.
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| Ursprung der Broca-Formel |
Der Ursprung der Broca-Formel liegt in den USA der 1950er Jahre. Damals wurde von der amerikanischen Gesellschaft der Versicherungsstatistiker eine "Statur- und Blutdruckstudie" veröffentlicht und darin eine Tabelle mit dem "Idealgewicht" veröffentlicht. Aus der Annahme, dass die Lebenserwartung bei Idealgewichtigen am höchsten sei ergibt sich, dass damit auch das Risiko für die Lebensversicherung am geringsten ist. Das ließ die Schlussfolgerung zu, dass Übergewicht höheres Sterberisiko bedeutet und damit eine höhere Versicherungsprämie rechtfertigt. Es ging damals somit weniger um medizinische Erkenntnisse als um finanzielle Interessen der Versicherungswirtschaft. Die Formel war dennoch bis vor wenigen Jahren unangefochtener Maßstab für das Idealgewicht. Die Daten für die Formel stammten aber ausschließlich von Mitgliedern der "Metropolitan Life" Versicherung, die über ein wohlhabendes Klientel verfügte und damit waren die Daten nicht repräsentativ für die Gesamtbevölkerung. |
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Alle Angaben ohne Gewähr |
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