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Bauchumfang
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ModelleBauchumfang
Um den Bauchumfang zu messen genügt ein Schneidermaßband, das es in jedem 75 Cent-Shop um 0.75 Euro zu kaufen gibt.

   

Eine Reduktion des Bauchumfanges um nur einen Zentimeter kann das Risiko für Gefäßerkrankungen, Bluthochdruck und Diabetes bereits um drei Prozent senken.

Lupe 90% 100% 140%

   
   
Risikofaktor Bauchumfang  
Frauen Männer

Bauchumfang und koronare Herzkrankheiten

< 88 < 94 Geringes Risiko für koronare Herzkrankheiten
89-93 95-99 Doppelt erhöhtes Risiko
 94-96 100-102 Dreifach erhöhtes Risiko
97-110 103-116 Sechsfach erhöhtes Risiko
   
Grenzwerte  

Man sagt, dass ein Zentimeter Bauchumfang einem Kilo Körpergewicht entspricht. Trotzdem haben zwei Zentimeter weniger Bauchumfang mehr Bedeutung für die Gesundheit als zwei Kilo weniger Gesamtkörpergewicht.

Der Bauchumfang bei Männern sollte unter 100 cm liegen.
Der Bauchumfang bei Frauen    sollte unter   90 cm liegen.    

Frauen mit 88 und Männer mit 94 Zentimeter Taillenumfang sollten nicht weiter zunehmen, Frauen mit einem Taillenumfang von 96 Zentimeter und Männer mit 102 Zentimeter dringend ihr Gewicht reduzieren.

   
Messmethode  

Der Vorteil der Bestimmung des Risikofaktors "Bauchumfang" liegt auf der Hand: er kann mit Hilfe eines einfachen Maßbandes immer und überall bestimmt werden. Um jedoch zuverlässige und vergleichbare Ergebnisse zu erhalten, empfiehlt sich eine einfach anzuwendende Methode:

Bauchumfang richtig messen:

  • am Morgen vor dem Frühstück
  • unbekleidet im Badezimmer vor dem Spiegel
  • dort, wo der Bauch den größten Umfang hat (meist in Nabelhöhe)
  • Bauch entspannen und Umfang in Mittellage messen
    Kontrollmessung bei eingezogenem Bauch 
    Kontrollmessung bei heraus gestrecktem Bauch
   
Das Fett im Bauchraum  

Das Fett im Bauchraum hat eine vollkommen andere Zusammensetzung als an anderen Körperstellen wie etwa am Gesäß oder an den Oberschenkeln. Das um die Eingeweide herum und unter der Bauchhaut gelegene Fett ist außergewöhnlich stoffwechselaktiv.

Durch dieses Fett werden mehr Fettsäuren als an jeder anderen Körperstelle freigesetzt und in der Leber in Blutfette - also in Cholesterin - umgebaut. Das Bauchfett beeinflusst direkt die Bauchspeicheldrüse negativ.

   
     
   

Alle Angaben ohne Gewähr

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