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Lexikon für
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| Texte zu veröffentlichen, heißt mehr als keine Rechtschreibfehler zu machen. So sind vertiefte Kenntnisse etwa in Topographie für den Webdesigner genau so wichtig wie Orthographie oder Grammatik. Auch die Typographie mit HTML fußt auf der Jahrhunderte langen Tradition der Satztechnik. | ||
AAbkürzungswörter sind Wortkürzel wie U-Bahn, Nazi, Ossi, Wessi. Amalgamierung heißen Wortneubildungen, die einen phonetischen Hintergrund besitzen und den Charakter von Wortspielen haben (O-Saft, K-Urlaub, schluck-zessive); Ironische Komposita literarischer Sprachformen (Katzenjammertal, Kanonendonnergott). ASCII ist die Abkürzung für "American Standard Code for Information Interchange". Eine klassische Codierung von Zeichen (Buchstaben, Zahlen, Satzzeichen), Umlaute sind nicht vorgesehen. ASCII bezeichnet einen einfachen Textstandard, der keine grafischen Elemente beinhaltet und bis zur Durchsetzung grafischer Benutzeroberflächen das Erscheinungsbild der frühen Computergeneration prägte. Auszeichnungsschrift, Titel- oder Akzidenzschriften ist eine von der Brotschrift abweichende Schrift für Überschriften, Bildunterschriften oder Fußzeilen. Solche Schriftmischungen gab es schon in den ersten von Gutenberg gedruckten Bibeln. Avatar ist ein fiktiver Charakter, eine künstliche Person. Chatforen und vernetzte Computerspiele ermöglichen dem Benutzer die Auswahl oder die Erstellung einer fiktiven Erscheinungsweise und Charakters, der Avatar genannt wird. BBastard-Schriften werden die an keinen Stil gebundene Schriften genannt. Beim PC sind das jene Schriften, die beim Benutzer oft nicht wiedergegeben werden können, weil sie nicht zu den Standardfonts gehören. Gegensatz Brotschriften. Betriebssystem ist das Programm, das die Steuerung und Verwaltung aller internen Komponenten und Funktionen eines Computers übernimmt. Auf PCs sind drei Betriebssysteme verbreitet: Unix/Linux, Windows/DOS, MacOS. Brotschrift auch Werk- oder Grundschrift mit der Schriftsetzer in den Zeiten des Bleisatzes ihr Geld verdient haben. Im Web sind das heute Arial, Helvetica, Verdana, Courier und Times Roman. Browser (Web-Browser, Web-Client) ist ein Programm, das Webseiten auf einem Computer-Monitor anzeigt. Es macht die HTML-Seiten auf dem Bildschirm des Betrachters sichtbar, die Text, Grafik, Video, Ton und Animationen enthalten können. Einer der ersten grafisch orientierten Browser war das Programm Mosaic, das 1993 in einer ersten Version fertig gestellt wurde. Web-Browser erleichtern die Navigation im Internet und ermöglichten eine massenhafte Nutzung. Während früher noch die Navigation im Internet über Texteingabe erfolgte, erfolgt nun die Befehlseingabe durch das Anklicken von grafischen Symbolen oder Links. Web-Browser ermöglichen es dem Benutzer, per Mausklick zwischen den verbundenen Internetseiten hin- und her zu springen. Der "Netscape Communicator" hatte sich in vorübergehend als Marktführer unter den Web-Browsern durchgesetzt, bis Microsoft seinen "Internet Explorer" etabliert hatte. Netscape, Opera und Mozilla spielen heute kaum noch eine reale Rolle. Byte ist die Bezeichnung für eine Gruppe aus acht Bit. Ein Bit ist die kleinste Einheit der Datenverarbeitung, die eine Information trägt. Mit den acht Bit eines Bytes sind Zahlenwerte zwischen 0 und 255 darstellbar. Je nach Art der Daten kann ein und dasselbe Byte aufgrund seines Zahlenwerts als Textzeichen, als Bildpunkt einer Grafik oder als Computerbefehl interpretiert werden. CChat ist englisch und steht für "sich unterhalten". Mehrere Internet-Teilnehmer können - in so genannten Chat-Foren zusammengefasst - miteinander kommunizieren. Jeder Teilnehmer kann Texte eingeben, die bei allen anderen Chat-Teilnehmern auf dem Bildschirm ausgegeben werden. Die Übertragung erfolgt heute mit einer nur Sekundenbruchteile dauernden Verzögerung. Ein Diskussionsleiter, der "Operator", kann gegebenenfalls Teilnehmer zulassen oder aussperren. Computerliteratur bezeichnet - trotz aller Unschärfen der Verwendung und einer noch immer nicht geklärten Begriffsdefinition - Literatur, die auf spezifische Programmiermöglichkeiten des Computermediums aufbaut. Beispiele sind kombinatorische oder Zufalls gesteuert generierte Literatur oder die Verknüpfung von Texten mit komplexen Programmelementen. Computerliteratur kann durchaus auch offline, das heißt ohne Internetanbindung, transferiert und gelesen werden. Cyan ist eine durch blaues und grünes Licht additiv erzeugtes Mischlicht. DDerivation sind Wortveränderung beim Wechsel der Wortarten, etwa vom Adjektiv zum Nomen (schön - Schönheit) oder umgekehrt (Freund - freundlich). Digitale Literatur ist ein Überbegriff über die verschiedenen Literaturbezeichnungen - Netzliteratur, Hypertext u.a. - in Verbindung mit dem Computer. Ausgangspunkt des Begriffes ist die mediale Grundlage, das Vorhandensein als digitale Information auf einem elektronischen Speichermedium, in Abgrenzung zur Printliteratur in Buchform oder eine Hörspiel im Radio. Eine andere Wortbedeutung findet man gelegentlich in der Unterscheidung von digitaler und digitalisierter Literatur. Digitale Literatur meint hier eine Literatur, die medienspezifisch auf bestimmten technischen Möglichkeiten der Computer aufbaut, im Gegensatz zu einer digitalisierten Literatur, die nur eine Umwandlung von Printliteratur in ein digitales Format meint. Divis ist der Teilungsstrich für die Worttrennungen am Zeilenende oder ein Verbindungsstrich beim Koppeln von Wörtern. Dokuverse, engl. docuverse, bezeichnet mit der Verbindung von Dokument und Universum die Vorstellung, dass "ein Universum der maschinenlesbaren Dokumente, Programme und Projekte entstanden ist, das technisch, gesellschaftlich und institutionell eigenen Regeln und eigenen medialen Gesetzmäßigkeiten folgt." (Hartmut Winkler) Die Erfindung des Begriffes wird dem Hypertextpionier Ted Nelson zugeschrieben. Mit der Definition von Literatur als "fortlaufendem System miteinander verbundener Dokumente" soll das Konzept des Dokuverse Mängel der etablierten Massenmedien aufheben, die nur eine einseitige Kommunikation erlauben. Der Begriff des Dokuverse, von Nelson in den sechziger Jahren entwickelt, wurde mit der Verbreitung des WWW aktualisiert, wo Millionen von Dokumenten tatsächlich zu einem gigantischen Hypertext zusammengeschlossen sind. Download englisch für "Herunterladen". Übertragung von Daten von einem Datenträger oder anderen Rechner auf den eigenen. Unter einem Download versteht man den Abruf von Dateien oder Programmen aus dem Internet oder sonst einem Computernetzwerk. Dabei werden Daten von einem anderen Rechner auf den eigenen kopiert. Den umgekehrten Vorgang bezeichnet man als Upload. EEastgate ist ein in Massachusetts, USA ansässiger Verlag, der sich auf Autorenprogramme für Hypertexte spezialisiert hat und literarische wie theoretische Hypertexte vertreibt. http://www.eastgate.com Eierkuchen ist ein Wirrwarr verschobener Buchstaben, so als habe sie jemand mit einem Quirl verrührt. E-Journal bzw. E-Zine ist eine elektronische Zeitung oder Zeitschrift, also eine Zeitschrift oder Zeitung, die in digitaler Form erscheint, möglicherweise zusätzlich zu einer Druckausgabe. Von engl. "electronic magazine". Einzug heißt das Einrücken der Absatzbeginns, der Beginn der ersten Zeile ein nach rechts eingerückt. Leerzeichen sollten dafür nicht verwendet werden, sondern CSS. Das Gegenteil davon ist der so genannte Hängende Einzug. FFarbkarten des RGB-Farbmodells zeigen 216 der 16.777.216 unterschiedliche Farben, die mit dem RGB Modell festgelegt werden können. Die Farben werden in Stufen zu 51 (hexadezimal 33) gezeigt. Farbmetrik basiert auf den Standardfarben des RGB-Farbmodells und wird durch ihre hexadezimale Darstellung reprästentiert. Die Anordnung der Farben entspricht der der Farbenlehre. Farbraum ist ein Modell zur anschaulichen dreidimensionalen Darstellung von Farben in Form einer Farbkugel, das sich aus der zahlenmäßigen Beschreibung von Farben ergibt und bei dem verschiedenen Farben auch deren unterschiedliche Helligkeit und Verschwärzlichung einbezogen werden. Über die CIE-Farbnorm geht Farbempfindung des menschlichen Auges (Wahrnehmungsapparatur) mit ein. Farbtiefe ist die Informationsmenge, mit der ein Bildpunkt beschrieben wird. Für qualitativ hochwertige Reproduktionen sind 8 Bit pro Farbe erforderlich. Mit 8 Bit können 2^8 = 256 Farbschattierungen dargestellt werden. 3 x 8 Bit ergeben dementsprechend 256 x 256 x 256 = 16,7 Millionen Farben. Farbmanagementsysteme ist ein Verfahren zur Steuerung der Farbwiedergabe über einen mehrstufigen Produktionsprozess. Da bei der digitalen Produktion in unterschiedlichen Farbräumen gearbeitet wird (Scanner-RGB, Monitor-RGB) müssen die Farbwerte für den Ausdruck entsprechend in CMY/CMYK umgerechnet werden. Dazu werden Profile für die beteiligten Geräte und Verfahren erstellt. Aus der Verbindung zweier Profile ergibt sich die zur Umrechnung notwendige Umrechnungstabelle. Für Farben, die in einem Farbraum nicht darstellbar sind, wird die nächstmögliche Farbe gewählt. Frames englisch für Rahmen. Sie ermöglichen die Aufteilung des Monitorbildes einer Webseite in mehrere Rahmen, die unabhängig voneinander gefüllt werden können. Üblich ist die vertikale Abteilung eines linken Streifens, der eine Übersicht über die Seitenstruktur ermöglicht. Wird eine Seite angewählt, erscheint diese im Hauptfenster. Frames ermöglichen eine vielseitige Gestaltung von Internetseiten, führen aber häufig zu Unlesbarkeit und Unübersichtlichkeit. Fliegenkopf heißt ein einzelner falsch gesetzter Buchstabe, der auf dem Kopf steht. GGesperrte Texte geben Wörter mit einer größeren Laufweite wieder. Sie bieten die Möglichkeit, um Begriffe oder Halbsätze optisch hervorzuheben. Gesperrter Text ist am Bildschirm besser als kursiver zu lesen, aber weniger auffällig als fett gedruckter Text. Gemeinfreier Text ist ein Text der nicht mehr urheberrechtlich geschützt ist, weil der Autor bereits mehr als 70 Jahre tot ist. Grundfarben des RGB-Farbmodells sind Rot, Grün und Blau. HHängende Einzug heißt das Einrücken der Absatzkörpers, der Text unter der erste Zeile wird nach rechts eingerückt. Leerzeichen helfen hier nicht, es kann nur mit CSS realisiert werden. Das Gegenteil davon ist der so genannte Einzug. Hochzeit heißt ein doppelt gesetztes Wort oder doppelte Wortfolgen. Host englisch von Gastgeber. Ein zentraler Computer (Server), an den Arbeitsstationen angeschlossen sind. In der Datenfernübertragung (DFÜ) bezeichnet man denjenigen Rechner als Host, von dem Daten (wie FTP-Dateien, News,WWW-Seiten) abgerufen werden. Ein Host wird im Internet auch als "Knoten" bezeichnet. Als "Web-Hosting" (von engl.: to host; dt.: beherbergen, unterbringen) bezeichnet man die Dienstleistung eines Internetanbieters, der Kunden auf seinen Server-Rechnern Speicherplatz für deren Web-Site bereitstellt. HTML ist die Abkürzung für Hypertext Markup Language. HTML ist eine Computersprache, in der die Seiten für das World Wide Web geschrieben werden. Eine Internetseite ist eine Datei aus ASCII-Text, bestehend aus den HTML-Steuerbefehlen und dem eigentlichen Textinhalt. Die Darstellung der einzelnen Komponenten einer Seite (Text, Bilder, Töne, etc.) wird durch den Web-Browser durchgeführt. HTTP Abkürzung für Hypertext Transfer Protocol. HTTP legt einen technischen Standard fest, wie Webseiten (Hypertext-Seiten) angefordert und geliefert werden. Die Datenübertragung von Hypertexten und Hyperlinks wird von den beteiligten Computern nach den HTTP-Regeln durchgeführt. Hurenkind ist eine einsame Zeile am Anfang einer Seite, die zum vorigen Absatz gehört. Gegenstück Schusterjunge. Hyperfiction, siehe Hypertext und Internet-Literatur Hyperlink oder Link ist ein in einem Text oder eine Webseite eingebundener Querverweis, der farblich und meist auch durch Unterstreichung kenntlich gemacht ist. Wird der Hyperlink per Mausklick aktiviert, wird eine Verbindung zu der markierten Seite hergestellt und diese geladen. Hyperlinks bestimmen im wesentlichen die Struktur des World Wide Web, aber auch bsp. die Hilfeprogramme von den Betriebssystemen. Hypermedia bezeichnet die Erweiterung von Hypertext über ein bloßes Textformat hinaus auf andere Informationsträger wie Diagramme, Animation, Bild, Video und Ton. Hypertext ist eine Textform, in der Texte durch Hyperlinks verbunden sind. Üblicherweise bewegt sich der Leser per Mausklick in der aus mehreren Ebenen und Teilen bestehenden Textstruktur. Gegenüber einem linearen, im Buchdruck herkömmlichen Text ermöglicht Hypertext eine komplexe Anordnung von Textteilen, deren Verknüpfung frei definiert werden kann. Dies bringt Veränderungen des literarischen Textes mit sich, ebenso wie es neue literaturtheoretische Anstrengungen erfordert. Die Setzung von Hyperlinks ermöglicht dem Autor die Setzung von Textanschlüssen, die sehr vielfältig genutzt werden kann. IInternet ist ein weltweites Computernetz, das mehrere Millionen Rechner miteinander verbindet. Eine technische Kommunikation der angeschlossenen technischen Systeme wird über standardisierte Protokolle, allen voran TCP/IP (Transmission Control Protocol /Internet-Protocol), ermöglicht. Die Daten, die von einem Computer abgeschickt werden, gelangen dabei nicht als zusammenhängende Datei an ihr Ziel, sondern werden in kleine Datenpakete (packets) aufgesplittert und beim Empfänger wieder zusammengesetzt. Das Internet wird von verschiedenen Anwendungen benutzt: Email, FTP (File-Transfer-Protocol) zum Übertragen von Dateien, Telnet zur Fernbedienung anderer Computer, IRC (Internet Relay Chat) ermöglicht simultane Textkommunikation für größere Benutzergruppen und die Newsgroups als elektronische Informationsbretter zu allen erdenklichen Themen. Die populärste Nutzung aber stellt das World Wide Web seit seiner Einführung 1993 dar, das eine Navigation («Surfen») in grafisch aufbereiteten Dokumenten (Webseiten) ermöglicht, die durch Links miteinander verbunden sind. Internet-Literatur, kurz Netzliteratur, bezeichnet eine Literatur, für die das Netz selbst zum Medium von Literatur wird. In einem weiteren Sinne wird der Begriff für alle Literatur benutzt, die über das Internet verbreitet wird. Im engeren Verständnis meint es Literaturformen, die die Übertragungsmöglichkeiten des Internet sowie die Programmiersprachen des Computers zur Erzeugung ästhetischer Elemente verwenden. Neben rein Text orientierten Arbeiten bietet das Internet auch die Möglichkeit, multimediale Elemente wie Bilder, Animationen und Musik mit einzubeziehen. Die Grenzen zwischen Literatur und anderen Kunstformen werden so tendenziell aufgehoben (siehe auch Kollaborative Autorschaft und Hypertext). JJungfrau heißt ein fehlerfrei geschriebenes Dokument. KKapitälchen sind Blockbuchstaben in Höhe der Kleinbuchstaben. Kollaborative Autorschaft bezeichnet eine gemeinschaftliche Erstellung literarischer Arbeiten oder Strukturen durch eine Gruppe von Autoren. Angefangen von der mittelalterlichen Schriftkultur gibt es eine Reihe von Werken und Gattungen, die nicht von einem individuellen Autor erschaffen worden sind. Das Internet bietet heute mit der Vernetzung der Benutzer schnelle Abrufbarkeit von Informationen sowie der automatischen Verbindung von Texten neue mediale Möglichkeiten für solche "kollektive Mitschreibeprojekte". Komposition sind zwei oder mehrere selbständige Wörter zu einem neuen Wort zusammengesetzt (Haus und Tür zu Haustür). Komprimierung heißt die Reduktion der Datenmenge, um Speicherplatz oder Übertragungszeiten zu sparen. Bekannte Standards sind JPEG oder MPEG. Das grundsätzliche Verfahren: Bei der Komprimierung eines Bildes werden je nach Grad der Komprimierung Pixel mit gleichen oder ähnlichen Tonwerten zusammengefasst. Die Komprimierung kann so gewählt werden, dass entweder die gesamte Bildinformation erhalten bleibt, wobei der Grad der Komprimierung zwangsläufig geringer ist, oder auf Kosten der Qualität stärker komprimiert wird. Konversion wird als inhaltlich bedingte Ableitung verstanden (fischen aus Fische fangen, grünen aus grün werden, weiten aus weit machen). Die Wortwurzel bleibt zumeist erhalten, kann aber durch Mutation verändert werden (Sprung aus springen). Kopulativkomposita heißt die Zusammensetzungen gleichberechtigter Elemente (Strich-Punkt). LLaufweite ist der horizontale Abstand zwischen den Buchstaben eines Textes. In CSS heiß das "letter-spacing". Lead ist ein textlicher Vorspann, der den Beitrag "anführt" und für ihn in diffiziler Weise wirbt. Von engl. to lead (führen). Leiche ist ein fehlendes Wort, fehlende Wortfolge, Satzteil oder ein fehlender ganzer Satz. Link ist die Kurzform für Hyperlink. Login ist englisch für einloggen, also die Anmeldung bei einem Host. Das Login, im deutschen auch "Einloggen", ist die Anmeldung bei einem Host. Üblicherweise werden dabei die Benutzerkennung und ein persönliches Passwort abgefragt. MMagenta steht im Drucker- und Medienjargon für Purpur. Eine rotblaue Farbe die im Spektrum des Sonnenlichts nicht vorkommt und damit auch keine Spektralfarbe ist. Mönch ist eine Stelle, die blass oder unvollständig ausgedruckt wurde. Multimedia bezeichnet den gleichzeitigen Einsatz mehrerer medialer Darstellungsformen, wie Schrift, Text, Ton, Grafik, Animation und Video. Multiple Satzzeichen heißt die Verwendung von mehreren Rufzeichen und macht die Aussage nicht ausrufender sondern ausufernder !!! Beispiele: Hilfe!!! Warum?!?! Wohin??? NNetzliteratur, siehe Internet-Literatur. Newsgroups, auch Newsforen genannt, sind Diskussionsforen per Postings (Nachrichten). Im so genannten Usenet sind diese Foren auf eigenen Newsservern gespeichert. Mit einem Newsprogramm, mittlerweile standardmäßig mit gängigen Browsern oder E-Mailprogrammen geliefert, kann man die Liste aller Foren einsehen sowie einzelne Foren abonnieren. Die an die abonnierte Newsgroup gesendeten Artikel werden dann herunter geladen und bilden ein jeweils aktuelles elektronisches Informationsbrett. Newsgroups sind öffentlich, die Teilnehmer sind angehalten, sich an die vorgegebene Thematik zu halten. OOnline steht für die Verfügbarkeit einer technischen Anbindung an das Internet, Offline für das Fehlen oder eine Unterbrechung einer solchen Übertragungsmöglichkeit. Ornamente sind kleine Schmuckgrafiken wie Sterne, Kreuze, Kreise, grafisch gestaltete Trennbalken usw. PPDF ist die Abkürzung für Portable Document Format. PDF ist als ein Grafikformat der Softwarefirma Adobe Teil der Softwareserie "Acrobat", das unterschiedliche Dateiformate in komprimierte, am Bildschirm lesbare und ausdruckbare PDF-Dateien verwandelt. Das Umwandlungsprogramm ist kostenpflichtig, das Leseprogramm Acrobat-Reader jedoch bei Adobe kostenlos für viele Betriebssysteme erhältlich. Plenken ist eine Verballhornung des englischen Wortes "blank" und meint ,dass( so wie hier )die Leerzeichen vor und nach den Satzzeichen falsch gesetzt sind. Possessivkompositum heißt eine Wortbildung inhaltlicher Verschiebung der Einzelwörter (Milch-gesicht, Trotz-kopf); Zusammenrückung (barfuss), Satzwörter (Vergissmeinnicht). QRRedigieren heißt die Bearbeitung von Texten für die Weitergabe zur Veröffentlichung. Dabei wird an Überschriften, Vorspännen, Teaser, und Textkörpern so lange gefeilt, bis sie ihre endgültige Form erreicht haben. Dazu gehören spezielle Methoden für Kontrolle, Überarbeitung und Finalisierung von Texten vor ihrer Veröffentlichung im Netz, im Rundfunk oder auf Printmedien. Dazu gehören Schreibfehler berichtigen, Sachfehler richtig stellen, Längen und Wiederholungen kürzen, Unverständliches umformulieren, fehlende Teile ergänzen, Stil verbessern, mit Überschrift versehen. Rezension ist die Besprechung einer Neuerscheinung und besteht dabei aus zwei Teilen, die inhaltliche Beschreibung und die Bewertung des Werkes.
RGB-Farbmodell ist das für die Farbdarstellung auf Monitoren
verwendete Konzept des farbigen Lichts. SSchusterjunge ist eine einsame Zeile am Ende einer Seite, die zum nächsten Absatz gehört. Gegenstück Hurenkind Server ist ein Computer, der in einem Netzwerk zentrale Rechenaufgaben übernimmt. Diese sind im Internet vor allem das Empfangen und Weiterleiten von E-Mail, andere wiederum das Lagern und Senden von Software (FTP-Server) sowie die Speicherung von Internetseiten (Web-Server). Signatur ist die Angebe von Name, Wohnadresse, Telefonnummer, Internetadresse und andere Informationen zur Erreichbarkeit am Ende einer E-Mail. Signaturtrenner trennt die Signatur eines Autors vom Text und wird geschrieben als "-- " (Strich Strich Leerzeichen). Storyspace ist ein von der Firma und Verlag Eastgate entwickeltes und vertriebenes Autorenprogramm für die Erstellung von Hypertexten. Storyspace ermöglicht die Verwaltung von komplexen Hypertextstrukturen, den Textelementen und die Verknüpfungsmöglichkeiten. Es verfügt über Eigenschaften die in der HTML-Sprache der Internet nicht zur Verfügung stehen, z.B. das Markieren bestimmter Stellen, die Speicherung der Lesepfade und so genannte konditionale Links, d.h. Links erst dann sichtbar werden, wenn der Leser schon auf bestimmten andere Seiten war. TTeaser ist ein kurzer, hinführender Text auf der News- oder Übersichtsseite. Er enthält die Kernaussage um den Leser dazu zu reizen, zum eigentlichen Beitrag weiterzuklicken. Von engl. to tease (reizen). Template heißt Schablone oder Vorlage. Sie ist eine Mustervorlage für ein Dokument, die wesentliche Layout-Elemente enthalten, sozusagen eine Layout-Schablone. Templates dienen als Layout-Schablonen der strikten Trennung von Layout und Inhalt. Basis für ein einheitliches Layout der Seiten mit einer für das Web adäquaten Oberfläche mit einer einfachen übersichtlichen Oberfläche. Der Entwickler muss das Template jeweils nur mit neuen Inhalten füllen, das Layout ist festgelegt. Mittel für die generische Programmierung, mittels Templates lassen sich Layout-Klassen entwickeln, die über Parameter den Typ des Layouts festlegen. Dadurch wird z.B. die Erstellung von Informationsangeboten vereinfacht. Tree Fiction ist Lesestoff mit baumartiger Strukturierung. Tree Fiction bezeichnet die Grundstruktur vieler Mitschreibeprojekte, bei denen eine Anfangserzählung oder narrative Grundstruktur vorgegeben wird. Die Fortsetzungen entwickeln sich entlang einer Baumstruktur, an der jeder weiter schreiben kann. Typografie heißt die Gestaltung eines Textes und seine Anordnung als Ganzes. Einerseits den Aufbau einer Seite nach ästhetischen und andererseits nach feststehenden Regeln. Dabei geht es um die Wahl der Schrifttypen, die Anordnung des Textes und der Bilder, die Festlegung des Verhältnisses von Satzspiegel und den Rändern. UURL ist die Abkürzung für Uniform Resource Locator. URL ist ein im gesamten Internet einheitliches Adressierungssystem. URL ist im WWW gleichbedeutend mit einer Web-Adresse. Usenet besteht aus allen Newsgroups im Internet. Das Prinzip einer "elektronischen Anschlagstafel" ist mit der älteste Teil des Internets, entstanden ist es bereits 1979 durch die Initiative von amerikanischen Studenten. Seit 1986 ist es nach der Anpassung an den Internet-Standard Teil des Internets und umfasst mehrere tausend Newsgroups weltweit. VVignette ist ein bildmäßiges Zierstück. WWebdesigner führt die Konzeption, Gestaltung und Implementierung eines Internetauftritts durch. Meist ist er auch für das Layout, die Texte und die Bilder verantwortlich. Webfiction, siehe Internet-Literatur. Webmaster sind das für das Web, was Hausmeister für ein Haus sind. Er pflegt und betreut Internetauftritte und ist Ansprechperson für alle, die darüber etwas wissen wollen. Nicht zu verwechseln mit dem Webdesigner. Web Publishing umfasst die Berarbeitungsmethoden, Informationsarchitektur, Verwaltung von Web-Sites und das Präsentationsprojekt. World Wide Web (Web, WWW) englisch für Weltweites Netz. 1989 entwickelte das europäische Kernforschungszentrum CERN in Genf technische WWW-Standards, die ursprünglich dem komfortableren Austausch von Informationen zwischen Naturwissenschaftlern dienen sollten. Im Jahre 1991 entstanden erste Newsgroups, in denen über die neue Technik diskutiert wurde, und bereits 1992 gab es einen ersten Zeilen orientierten Browser, den CERN kostenlos zur Verfügung stellte. Den Beginn eines rasanten Wachstums markiert die Einführung von Benutzerprogrammen mit einer grafischen Oberfläche, so genannte Browser. Diese Programme ermöglichen eine einfache Bedienung und die Option, entsprechend aufbereitete HTML-Dokumente (Webseiten) interaktiv zu nutzen. Den Hyperlinks auf einer Webseite per Mausklick folgend, klickt sich der Besucher durch die Seiten des World Wide Web. X Y ZZwiebelfisch heißt ein einzelner Buchstabe in falscher Schriftart. |
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