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Kitsch Medienästhetik Mediendesign Medienkitsch Medienfehler Medienmethodik Medienkreation |
Medienkitsch |
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Pfusch am Bau |
Doch gibt es so etwas wie Medienästhetik, mit der man eine klare Optik erzeugt, die den Informationsfluss zwischen Medium und Betrachter fördert. Hier einige Denkübungen zum Thema Web-Design-Gräuel, Medien- und Computerkitsch. Es gilt auch hier: Das Gegenteil von gut gemacht ist gut gemeint, denn dann hat die Beliebigkeit gesiegt. |
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Die Bilder und Animationen auf dieser Site dienen als Illustration für die häufigsten Erscheinungsformen des Kitsch im Netz und sind keine Gestaltungselemente der Seite. |
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Durch den Einsatz von Techniken wie CGI, Java, JavaScript, Formularen, Animationen, Flashes und Co. wird eine absolut überflüssige Komplexität geschaffen. Durch solche Ingredienzien wird die Entwicklung der Web-Präsenz unnötig verkompliziert und die Umsetzung eines Entwurfs mit technisch einwandfreien Mitteln zugunsten von Kitsch aufgegeben. Außerdem wird dadurch deren Pflege nicht erleichtert sondern erheblich erschwert. |
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| Pfusch am Bau | |||
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Auch beim Bau einer Internetpräsentation gibt es Pfusch. Manchmal fallen diese Qualitätsmängel nur dem geschulten Blick eines Fachmanns auf, meist aber sind sie für jedermann offensichtlich. |
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Schlecht erkennbare Links, ein wüstes Gemisch verschiedener Schriften, Belästigungen durch unerwünschte Geräusche, Rechtschreibfehler, typgrafische Unzulänglichkeiten, längst abgelaufene Ankündigungen, leere Seite mit und ohne Baustellenzeichen, tote Links. Alles Todsünden gegen die Regeln des Corporate Design. |
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Ein verunglückter Internetauftritt ist schlechter als gar keiner. Viel schlechter. Ein schlechtes Aushängeschild hilft weder dem Unternehmen noch dem Produkt. |
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Erfolgreiche Websites sind keine Frage des Glücks. Ohne Know-how, Ideen und Erfahrung wird es bei Web-Design und Umsetzung kaum gehen. |
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Kitsch und Design sind aber nicht immer unmittelbar diametral zu sehen. Es kann eine Site mit Belanglosigkeiten gefüllt und trotzdem perfekt gestaltet sein - so etwas hat natürlich keinerlei Sinn. Andererseits kann perfekte Information schlecht gestaltet dargeboten werden - so etwas macht natürlich keine Freude. |
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Traditionskitsch versus Computerkitsch |
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| Computerkitsch und Medienverunstaltung können viel schlimmer ausfallen als das, was man landläufig als Kitsch bezeichnet. | |||
| Traditioneller Kitsch stellt oft ernst gemeinte Inhalte in
einer kindlich-unschuldigen Weise dar. Zu dieser Kategorien zählen religiöse
Darstellungen ebenso wie die Darbietung von Überlieferung und Brauchtum. Oft ist Kitsch auch der Schund der Trivialliteratur, vom Heimatroman und Krimi über den Arztroman bis zur Yellow-Press. |
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| Computerkitsch ist dagegen oft nur leerer Firlefanz und aufgesetzter Blödsinn. Nicht selten entbehrt eine Präsentation jeglichen Inhaltes und ist die stümperhafte Darstellung von beliebigem Klimbim und Krempel. Einfach Plunder und Gehudel zur Verunstaltung des Bildschirms. | |||
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Früher gab es Schlafzimmerbilder mit röhrendem Hirsch, tanzenden Elfen und Jesus mit offenem Herzen. Heute grassiert im Internet der Computer-Kitsch. Dieser Medienkitsch ist ein Alltagsphänomen an das man sich nicht so schnell gewöhnen kann, denn solche Seiten laden nicht gerade zum Verweilen ein. |
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Da sind einmal die so genannten Plug-In Webseiten mit Flash, Shockwave usw. die die meisten Besucher nerven. Diese wirren Bewegungen bewegen den dadurch verstörten Betrachter gleich wieder weiter zu klicken und die Site zu verlassen. |
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Dann gibt es blinkende Objekte, quer über den Bildschirm fliegende Texte oder Laufbänder die von der eigentlichen Information ablenken und verwirren, statt zu informieren. |
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Schließlich gibt es auch noch Kontrastunterschiede und Hintergründe, die die Lesbarkeit so verschlechtern als hätte man plötzlich 10 Dioptrien mehr. |
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Der mündige Surfer lässt sich nicht so leicht übertölpeln und verlässt selbstverständlich miese Seiten sofort und sucht wo anders weiter nach den Dingen, die erbraucht. Dem gelegentlichen Internet Benutzer ist das alles sowieso zu viel, auch der lässt sich keine Hörner aufsetzen. |
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Wer im Netz auf Straßenarbeiter, schwarzgelb quer gestreifte Balken, blinkende Verkehrsschilder und Warntafeln trifft, ist verärgert. Baustellen sind nicht nur im virtuellen Dasein ein Ärgernis. |
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Charakteristika von Kitsch in der Informatik bei der Gestaltung von Bedienoberflächen. Hier der Sündenkatalog, eingeteilt in die üblichen Kategorien des Netzkitsch. Es geht hier um die Angemessenheit der Information die im Design und den Bildern steckt. |
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| Effekthascherei |
unnötige Animationen |
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| Redundanz |
überflüssige Features
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| Reduktion der
Komplexität
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simplifizierte
Bedienoberfläche für |
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| Klischeehaftigkeit
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Abklatsch und Nachahmung von realen Gegenständen wie Telefon, CD-Player, Büroklammern, etc. |
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| Illusion und Scheinwelt |
virtuelle Realitäten und |
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| Identifikation |
Skurrile
Decknamen statt |
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