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Licht- und Farbtherapie
Bereits von den alten Ägyptern und Chinesen ist bekannt, dass sie ihre Kranken mit Hilfe von verschiedensten Farben behandelt haben.

Im alten Ägypten gab es Farbtempel und die Chinesen strichen ihre Patienten mit farbigen Pasten ein.

     

Licht für gesundes Leben
Licht über die Augen
Licht über die Haut
Geschichte der Farbtherapie

Die Kraft der Farben
Rot
Orange
Gelb
Grün
Blau
Magenta

Farben der vier Jahreszeiten

 

Licht ist lebenswichtig für den Menschen, denn es regt natürliche Regenerationsprozesse an, stimuliert den Zellstoffwechsel, stärkt das Immunsystem und den Blutkreislauf.

Die Sonne und damit auch das Licht war Voraussetzung dafür, dass das Leben auf unserem Planeten entstehen konnte. Die im Sonnenlicht enthaltenen Spektren des Lichtes sind elektromagnetische Wellen mit verschiedenen Wellenlängen.

Bestimmte Bereiche dieses Spektrums lösen im Körper eine Vielzahl von positiven biologischen Effekten aus, die die Gesundheit erhalten und fördern.

Die Ansichten über Farbtherapie und Farbwirkung sind eng mit den steigenden Erkenntnissen in der Geschichte von Licht und Farbe verbunden.

     
     
Licht für gesundes Leben

 

Licht ist für uns Menschen eine elementare Voraussetzung für gesundes Leben. Nicht nur die Pflanzen schöpfen daraus Wachstumsenergie, auch wir Menschen sind biologisch davon abhängig. Jeder kennt das, wenn die Sonne scheint, steigt das subjektive Wohlgefühl, wir sind besser gelaunt, fröhlicher und aktiver. Langjährige wissenschaftliche Beobachtungen und neueste Studien beweisen, dass dies ein beweisbarer Effekt ist.

Das Licht der Sonne dient bereits den Urvölkern als Heilmittel und für eine therapeutische Nutzung der Sonnenstrahlen finden sich Hinweise in fast allen Kulturen.

Die erste Entwicklung eines Systems zur Phototherapie, das dem Sonnenlicht ähnliche Strahlen emittieren konnte, wird 1896 durch dem dänischen Wissenschaftler und Arzt Prof. Niels Ryberg Finsen entwickelt. Aufgrund der erfolgreichen Behandlung von Hauttuberkulose mit Licht wird ihm Nobel Preis für Medizin verliehen.

Die moderne Wissenschaft widmet sich seit über 100 Jahren dem Thema "Die biologische Wirkung des Lichtes“. Viele internationale klinischen Studien, haben die Wirksamkeit der Photo- und Lichttherapie untermauert. Aus diesen Erkenntnissen ergeben sich eine große Anzahl an praktischen Anwendungen in verschiedenen Bereichen der Medizin.

     
Lichtaufnahme über die Augen

  Für den eigentlichen Sehvorgang wird nur etwa ein Viertel des über die Augen aufgenommenen Lichtes benötigt. Der überwiegende Teil des Lichts gelangt über Nervenstränge von der Retina zum Hypothalamus, dem lichtempfindlichen Teil des Gehirns. Dieser koordiniert und reguliert eine Vielzahl von Körperfunktionen, das Nervensystem und Teile des endokrinen (hormonale) Systems.

Beispielsweise wird durch die Kontrolle der Zirbeldrüse (Pineal, Epiphyse) die Produktion des Hormons Melatonin stimuliert oder gehemmt. Bei Dunkelheit, also meist nachts, wird Melatonin ins Blut abgegeben und durch Tageslicht wird die Ausschüttung unterdrückt. Dadurch erfolgt die Zeitsteuerung (circadiane Rhythmus) im Menschen im Wechsel der Schlaf- und Wachperioden.

     
Lichtaufnahme über die Haut

 

  Über die Haut nehmen wir Licht als Energie und Schwingung auf. Dadurch werden eine Vielzahl von biologischen Funktionen reguliert, angeregt und aufrechterhalten. Das sichtbare Lichtspektrum vermag Haut-, Gewebe- und Blutzellen positiv zu beeinflussen und eignet sich daher ideal für die medizinische & kosmetische Applikation. Lichtinduzierte Effekte erreichen zuerst die Haut oder die Augen, danach den gesamten Körper. Betroffene Zellen profitieren durch Optimierung deren Funktion und Verbesserung der Zellkommunikationsfähigkeit.

Die Wirkung, die farbiges Licht bei der Bestrahlung der Körperoberfläche hervorruft, beruht auf einem vollkommen anderen Prinzip als der psychologische Einfluss, den das Betrachten farbiger Gegenstände ausübt. Eine Erklärung hierfür liefert die moderne Biophotonenforschung mit dem Nachweis, dass die Zellen aller Lebewesen elektromagnetische Schwingungen geringster Intensität aussenden und über die so genannten Biophotonen kommunizieren.

Nach neuesten Forschungen ist die Haut in der Lage, Farbschwingungen aufzunehmen und deren Wirkung in das Innere des Körpers weiterzuleiten. Auf der Haut gibt es besonders empfängliche Areale und Punkte als bevorzugte Eintrittsstellen, zu denen auch auch die Akupunkturpunkte gehören.

     
Die Geschichte der Farbtherapie

  Als eine der ältesten Behandlungsmethoden setzt die Licht- und Farbtherapie ursprünglich allein auf die heilende Wirkung des Sonnenlichts. Schon im Altertum setzt sich die Erkenntnis durch, dass auch die einzelnen Farben besondere Wirkungen haben. Auch heute werden einzelnen Farben jeweils spezifische Wirkungen zugeschrieben.

Schon die alten Griechen messen der Heliotherapie (Sonnentherapie) große Bedeutung zu, ihr großer Arzt Hippokrates erwähnt die Sonne ausdrücklich als Heilmittel. Der Vater aller Ärzte bemisst auch die Lebensqualität der Städte nach deren günstigen Lage zur Sonne.

Später sind es die Römer mit ihrer Badekultur, die ihre Häuser mit Solarien zur Sonnentherapie ausstatten und diese verfeinern und verbreiten.

Auch die Germanen erkennen die Heilwirkung der Sonne und müssen dazu in ihrer sonnenarmen Heimat hohe "Heilberge" besteigen, um die gewünschte Heilwirkung zu erzielen.

     
Die "moderne" Farbtherapie

Goethes Farbenkreis

 

Die "moderne" Farbtherapie (Colortherapie, Chromotherapie) basiert letztlich auf Goethes Farbenlehre. Eine Errungenschaft der Wohlstandsgesellschaft, die im 20. Jahrhundert durch diverse Heilpraktiker vielfältig und widersprüchlich aufbereitet worden ist.

Die Farbtherapie als zeitgemäße Farbentheologie, bietet alles an Glaubensgrundsätzen, Glaubensrichtungen und Unvereinbarkeiten was der Wohlstandsmensch braucht. Hier beispielhaft einige Eigenschaften die den einzelnen Farben zugeschrieben werden:

Goethes Farbenlehre "Moderne" Farbtherapie Psychologische Deutung Wellenlänge
λ nm
schön aktivierend Leidenschaft 700
edel belebend Lebensfreude 590
gut stärkend Heiterkeit 575
nützlich befreiend Entspannung 546
gemein hemmend Vertrauen 438
unnötig spirituell Würde 465

In der Farbtherapie nutzt man die heilende oder lindernde Wirkung der Farben auf Körper und Seele. Die Farben wirken sich demnach nicht nur auf den Gemütszustand aus, sondern nehmen auch direkt auf körperliche Prozesse Einfluss.

Auch bei der Gestaltung von Websites hat Farbe einen großen Einfluss darauf, wie die Information vom Benutzer angenommen wird und wie das Dargestellte in Erinnerung bleibt.

     
    Als Begründer der modernen Farbtherapie gilt der Amerikaner Edwin D.Babbit, der in seinem 1878 herausgegebenen Werk "Die Prinzipien von Licht und Farbe" praktische Anwendungsmöglichkeiten beschreibt. Die durch seine Behandlungsmethode erzielten Heilerfolge verleihen der Farbtherapie große Popularität und weckten ein breites Interesse in der Medizin.

Der sizilianische Arzt Dr. Sciascia behandelt im 19. Jahrhundert Kranke erfolgreich mit Farben und erwirbt sich damit den Ruf eines Wunderheilers. Für seine Therapie benutzt er einen Farblichtapparat (der Photokanter), mit dem er sogar erfolgreiche Verjüngungskuren durchgeführt haben will.

1931 erscheint das Buch "Farbe und Heilweise" vom Heilpraktiker Bruno P. Schliephacke, die due grundlegende Theorien über die Anwendungen der Farben enthält.

In den 1950 Jahren beginnt Prof. Dr. Max Lüscher sowohl an Patienten an unterschiedlichen Probanden zu experimentieren und wählt in fünfjähriger Forschungsarbeit unter 4565 Versuchsfarben seine speziellen Testfarben aus. Seine Methode ist als als Lüscher-Farbtest bekannt und wird in zahlreichen psychologischen Praxen eingesetzt. Das Verfahren ist denkbar einfach: Der Klient wählt aus den ihm vorgelegten Lüscher-Farbkärtchen dasjenige aus, das ihm am besten, am zweitbesten und am wenigsten gefällt. Die Bedeutung der Farbwahl in der genannten Reihenfolge braucht anschließend nur noch in einem Katalog nachgeschlagen werden.

Das heutige breite Interesse an der Farbtherapie ist vor allem dem deutschen Heilpraktiker Heinz Schiegl zu verdanken, der 1979 ein Buch zu diesem Thema unter dem Titel "Colortherapie" veröffentlicht.

Ein weiterer Pionier der Farbtherapie ist der Heilpraktiker und Begründer der so genannten Kirlianfotographie, Peter Mandel, der eine eigenständige Behandlungsform mit Farben entwickelt. Mandel entdeckt eine ganze Reihe von Punkten am Körper, die speziell für die Farbtherapie geeignet sind und bei Bestrahlung mit der Farblampe intensive Reaktionen auslösen.

     
Die Kraft der Farben  

Der Anblick einzelner Farben löst bei verschiedenen Menschen völlig unterschiedliche Reaktionen aus. Wir beurteilen zwar durchwegs Farben, die während des Tages vorherrschen, wie Rot-, Orange - und Gelbtöne als wärmend und anregend, das Grün der Wiesen und Wälder als entspannend und erholend und das Blau der Nacht als kühlend und beruhigend. Auch assoziieren wir braune Holz- und Naturfarben mit Gemütlichkeit und Behaglichkeit und Rosa mit Liebe, Sanftheit und Zärtlichkeit.

Ob jedoch eine Farbe von einer bestimmten Person als angenehm oder unangenehm empfunden wird, hängt ausschließlich von unserer eigenen Wesensart ab. Es erscheint daher nahe liegend, zu versuchen, aus der Vorliebe für bzw. der Ablehnung gegen bestimmte Farben Rückschlüsse auf unseren Charakter zu ziehen.

     

 
Rot aktiviert den Stoffwechsel und das Nervensystem und ist die erste der drei reinen Farben Goethes. Rot ist die Farbe der Liebe, aber auch der Lebenskraft und der Entschlussfreudigkeit. Rot steht für Aktivität und Energie und gilt als Signalfarbe. Rotes Licht soll den Kreislauf auf Trab bringen und den Stoffwechsel anregen. Bei ständiger Müdigkeit und morgendlichen Anlaufschwierigkeiten soll ein Mix aus orange-rotem Licht wieder auf die Füße helfen. Die pure Lebenslut, das sind rote Früchte wie Paprika, Tomaten oder Erdbeeren. Rot bringt Autos an den Kreuzungen zum Stehen.
 
     

 
Orange ist belebend wie ein warmer Sommerregen. Das warme Licht hellt trübe Stimmungen auf, hilft über Traurigkeit und Niedergeschlagenheit hinweg. Oranges Licht steigert die Vitalität, kräftigt die inneren Organe und wird bei Konzentrationsmangel empfohlen. Wer vor dem Zahnarztbesuch an einem Fläschchen Orangenöl schnuppert, lässt die Behandlung gelassener und ruhiger über sich ergehen, fanden Wissenschaftler der Wiener Uni-Klinik für Neurologie heraus. Orange sieht aber oft billig aus
 
     

 
Gelb ist laut Goethe die Farbe nächst am Sonnenlicht und gilt ihm als Farbe der Kreativität und der Intelligenz. Sie stärkt das Nervensystem, hilft bei Depressionen und fördert zudem Verdauung. Ferner begünstigt gelbes Licht die Sekretion, regt Leber und Kreislauf an. Die Lymphen werden dadurch aktiver, der Stoffwechsel kommt in Schwung. Gelbes Licht macht, wie die Sonne, den Teint schöner und lässt ihn strahlen. Gelb-grünes Licht dagegen hilft Arbeitsmuffel auf die Sprünge. Dunkelgelbes Licht wirkt der Unzufriedenheit entgegen.
 
     

 
Grün stärkt das Nervensystem und ist zudem ein guter Stresskiller. Grün ist die Entspannungsfarbe schlechthin. Grünes Licht wirkt ausgleichend, sorgt für mehr Harmonie, gibt neuen Lebensmut und fördert das Wachstum. Akne, Besenreiser sowie Hautrötungen verschwinden bei grünem Licht, ein Mix aus rotem und grünem Licht hilft gegen Depressionen. Grün ist außerdem bei Asthma, Husten, Bluthochdruck, Gicht und Gelenkentzündungen. Grün bringt an Kreuzungen Autos zum Fahren.
 
     

 
Blau ist die Farbe des Himmels. Blau hemmt Entzündungen, heilt Wunden schneller und lindert Schmerzen, vor allem im Kopfbereich. Wer Blau sieht, behält einen kühlen Kopf und kann besser denken. Außerdem holt das Himmelsblau den Blutdruck aus schwindelnden Höhen auf ein normales Maß herunter. Eine beruhigende Wirkung wird blauem Licht bei Schlafstörungen und Ängsten nachgesagt. Ferner wirken blau gefärbte ätherische Öle gegen fettige Haut und rote Äderchen - die man sich holt, wenn man in seinem bisherigen Leben zu oft blau war. Blaulicht auf Einsatzfahrzeugen räumt jede Kreuzung auf.
 
     

 
Magenta, diese Mischung aus rotem und blauem Licht. Violett hat etwas aktiviert Spirituelles, ist Sensibilisierend und steigert mentale Prozessen. Violett gilt als Farbe der Mystik und ist nicht von ungefähr die Farbe der Frauenbewegung. Auch gegen Übergewicht wirkt sich Violett günstig aus, wirkt hypnotisch und entkrampfend bei Nervenleiden und großen Spannungszuständen. Violett wird eine reinigende and antiseptische Wirkung nachgesagt. Sogar Vitaminmangel wird violettes Licht ausgleichen.
 
     
     

 
Weiß, die Goethe'sche Urfarbe, ist die Mischfarbe des Sonnenlichts, respektive die totale Abwesenheit von Farbe. Weiß steht in der Mystik für den Übergang und für die Vergeistigung bzw. Weisheit. Das Wort Weißheit hängt etymologisch mit dem Farbbegriff und dem weißem Haar alter Menschen zusammen. Weiß wirkt aggressiv und unschuldig zugleich. Weiß gibt Räumen Weite, kann allerdings auch Kälte und Distanz ausstrahlen. Weiß gilt als männliche Farbe.
 
     
 
Schwarz steht für Kreativität und Exklusivität. Schwarz verkörpert einerseits das Endgültige, Unnachgiebige, Einengung, Härte und Strenge, des Nichts und der Verneinung - gleichzeitig steht Schwarz für ein sanftes umhüllendes Dunkel, Individualität, Stärke und Meisterschaft. Schwarze Kleidung kann ein Ausdruck von Würde, Unnahbarkeit und Ansehen sein und hat einen besonderen und feierlichen Charakter. Schwarz gilt als weibliche Farbe.
 
     
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Die Farben der vier Jahreszeiten
Bei jeder Präsentation von sich selbst, eines Produkts oder eines Webauftritts gilt es, die Farbe auf den Typus der Anwendung abzustimmen.

Ein harmonisches Zusammenspiel von Farben und Texturen ist bei der Gestaltung von Homepages eben so wichtig wie bei Wohnung und Outfit.

     

Frühling
Sommer
Herbst
Winter
Ratten
Bunt

 

Sicher können die Farben der Natur durch künstliche Kolorierungen nie vollkommen nachgeahmt werden. Gestein, Sand, Blätter, Blüten, Wasser und der Himmel haben niemals eine einheitliche Färbung sondern changieren.

Auch das natürliche Licht hat mit seinen verschiedenen Einfallswinkel über den Tageslauf einen großen Einfluss auf die Farbwirkung von Gegenständen und Materialien.

     
     

 

  In der Stilberatung werden oft die Jahreszeiten dazu herangezogen, um harmonische Farbgruppen oder Farbweiten zu bilden. Die Jahreszeit bezogene Farbberatung kennt vier verschiedene Farbkonzepte: Frühjahrstyp, Sommertyp, Herbsttyp und Wintertyp. Dazu kommen noch der Rattentyp und der Bunttyp. Alle Farbtöne eines Typs sind dabei aufeinander abgestimmt.
     
Frühling  

Die Frühlingsfarben zeigen sich in einer leuchtend frischen, hellen Farbpalette. Alle Farben wirken klar, warm, freundlich, leuchtend und lebhaft und haben einen goldenen Unterton. Der charakteristische Grundton dieser Gruppe ist Gelb.

Alle leuchtenden, warmen Farben wie 
Tomatenrot, Koralle, Hummer, Lachs, Apricot
Orange, Sonnengelb, Sonnenblumengelb
Frisches Grün, Lindgrün, Gelbtürkis
Warmes helles Beige, helles bis mittleres Braun
Lavendelblau

     
Sommer  

Sommerfarben haben wie Winterfarben Blau als Grundton und wirken durch ihre kühle und klare Ausstrahlung sind aber kühl und weich, gedämpft und pudrig. Im Vergleich erscheinen die Sommertöne allerdings leicht verwaschen und weich wie unter einer Dunstglocke. Winterfarben wirken dagegen klar und beinahe grell.

Puderrosa, Himbeer, Malve, Aubergine, Bordeauxrot, Weinrot
Schilfgrün, Mintgrün, zartes Blaugrün
Hell-, Rauch-, Taubenblau, Jeansblau, Graublau, Flieder
Wollweiß, melierte Grautöne, Graubeige

     
Herbst  

Die Herbstfarben haben entsprechend den Frühlingsfarben mit ihrem roten bis goldenen Grundton. Sie haben die satten Farben der Erde, sind kräftig und haben einen ebenso warmen und leuchtenden Charakter, unterscheiden sich von den durch intensiver und erdiger erscheinende Farbtöne und wirken daher ruhiger.

Alle Gewürzfarben wie
Dunkles Bordeaux, Ziegel, Braunviolett
Dunkles Orange, Kupfer, Honiggelb, Maisgelb, Senf
Erdfarben, mittleres bis dunkles Beige
Tiefes Grün, Moosgrün, Olivgrün, Braungrün
Petrol

     
Winter   Winterfarben sind klar, intensiv oder eiszart mit blauem Unterton. In der Komposition mit Winterfarben spielt Schwarz im Kontrast zu Weiß in allen Schattierungen eine wichtige Rolle. Bei Sommerfarben sollten Sie besser auf ein leicht gebrochenes Anthrazit als Kontrastton zurückgreifen.

Kräftige Farben und Schwarz-Weiß-Kombinationen
Knalliges Rot und Blaurot, Rosa, Magenta, Pink
Zitronengelb
Flaschengrün, Blaugrün, Eisgrün, Smaragd
Königsblau von hell bis dunkel
Schwarz und Weiß

     
Ratten   Die Ausbildung von Rattenfarben beruht auf den schlechten Seheigenschaften von niederen Säugetieren. Daher kommen in diesem Spektrum keinerlei klare Farben wie Rot, Gelb, Grün oder Blau vor.

Diese Palette reicht dagegen von Schlammfarbe über Brauntöne, unbestimmtem Orange, Beige bis Graubraun, Olivgrün, Schlammgrün und dreckigem Schwarz bis zu schmutzigen Grautönen. Bei Ratten sind die Haare von der Wurzel bis zur Spitze in einer Farbe durchgefärbt, nur bei den Agouti Ratten ist jedes einzelne Haar gebändert, die Spitzen dunkel und der Unterteil hell.

     
Bunt   Knallbuntfarben beschränkt sich auf die unverwechselbaren Ausprägungen der klaren Hauptfarben Rot, Gelb, Grün und Blau, manchmal abgesetzt zu Schwarz oder Weiß.

Diese Buntfarben sind auch die dekorativen Träger von Wappenschilden und in der Heraldik genau festgelegt. Auch Firmenlogos und die Farben politischer Gruppierungen basieren meist auf diesen Primärfarben.

Für eine knallbunte Welt in den Farben von Legosteinen haben sich auch viele Designer und Maler entschieden. Wie z.B. Friedrich Hundertwasser und Paul Klee.

     
     
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