Basisfarbe: #FF0000
Werte direkt oder Schieber einstellen
|
|
|
|
Das FarbradDie Basisfarbe kann auf unterschiedliche Art und Weise eingestellt werden. Am einfachsten ist es, die Einstellungen mit dem Farbrad vorzunehmen und damit die Farben festzulegen. Innerhalb des Farbrades gibt es eine Skala von 0-360° mit einem kleinen Zeiger, der dem Winkel der Farbe entspricht. Der Farbton der Basisfarbe wird durch den Winkel der Farbe auf dem Farbrad bestimmt. Der Farbwinkel beträgt für rot 0°, gelb 120°, grün 180°, blau 240° und Magenta 300°. Rechts davon zwei Skalen für Farbsättigung und Helligkeit. Die Sättigung der Farbpalette legt den Farbanteil fest, 100 % ist die gesättigte Farbe, ist 0 % ein entsprechender Farbton von Grau. Die Helligkeit der Farbpalette bestimmt den Schwarzanteil, 100 % ist hellster Farbton, 0 % ist schwarz. Die warmen Farben (von Purpur bis Gelb) und die kalten Farben (von Gelbgrün bis Violett) sind besonders gekennzeichnet. Die Grenze läuft auf der Geraden von Purpur 120° bis gelb 300°. |
Einstellung der FarbwerteMan kann auf dem Farbrad eine der elementaren Farben wählen, indem man auf den entsprechenden Farbkreis klickt. Unsere Primärfarben (Rot, Gelb und Blau) entsprechen den Winkeln von 0°, 120° und 240°, unsere Sekundärfarben (Orange, Grün und Violett) liegen auf den Winkeln 60°, 180° und 300°. Kleinere Kreise (Vielfache von 15°) stehen für die Übergangsfarben, tertiäre Farben liegen dazwischen. Der Farbton der Basisfarbe stellt man ein, indem man in die 360° Skala des Farbkreises klickt. Der entsprechende Winkel als Basisfarbe eingestellt. Dieser dem Farbton zugeordnete Winkel wird unten in der Statuszeile des Browsers gezeigt. Dabei passt sich der Farbton an, ohne dass sich seine Helligkeit und die Sättigung verändern. Sättigung und Helligkeit kann man einstellen, indem man in die Skalen rechts vom Farbrad klickt (das Ziehen des Balkens ist nicht möglich). Man kann die drei Parameter der Basisfarbe (Farbton, Sättigung, Helligkeit) auch direkt in die Eingabefelder in Form von Zahlenwerten eingeben. |
|
Anmerkung zur FarbpaletteDieses Werkzeug benutzt nicht das standardisierte HSV- oder HSB-Farbmodell. Die gleichen HSV/HSB-Farbwerte ergeben z.B. in Photoshop unterschiedliche Farben! Das Farbrad, das hier benutzt wird, unterscheidet sich etwas von den RGB Farbmischungen, wie sie für Bildschirme eingesetzt werden. Es stimmt stattdessen mit der klassischen Farbentheorie überein. Dieses ist auch der Grund, warum einige Farben (besonders die blauen Farbtöne) weniger hell sind als die Basisfarben des RGB Modells. Das RGB Farbmodell verwendet Rot-Grün-Blau als Primärfarben, in unserer Anwendung wird aber die Kombination Rot-Gelb-Blau verwendet. Diese Deformation verursacht auch eine gewisse Unverträglichkeit bei der Farbenumwandlung in RGB-Werte. Daher sind bei diesem Farbmodell die typischen RGB Werte (HTML-Hexwerte wie #F854A9) nicht möglich |
|
Handhabung der FarbpalettenDie abgestimmten Farben der Palette werden in den Feldern unterhalb der Farbpalette angezeigt. Im ersten Feld wird die gewählte Hauptfarbe gezeigt. In den weiteren Feldern dieser Zeile sind ihre gleichfärbigen Variationen mit den Hex-Codes. Klickt man eines dieser Felder an, wird diese Farbe als neue Basisfarbe eingestellt. Um den Eindruck eines guten Farbenentwurfs zu erzielen, sollten man von rein einfarbige Farbpaletten eher absehen. Wenn Farbvariationen benötigen werden, sollten sie zwar aus der Basisfarbe abgeleitet aber mit ein oder zwei (Kontrast-) Farben aufgepeppt werden. Eine andere Möglichkeit ist die gleichartige Variation aller Hauptfarben, z.B. das gleiche Farbthema variiert in helleren, verwaschenen oder dunkleren Farbtönen. Im allgemeinen sollte man in einer Farbpalette einschließlich alle Varianten nicht mehr als sechs Farben verwenden. |
|
|
|
Sichere WebfarbenIm Feld unter der Farbpalette kann man ankreuzen, ob man eine Farbenpalette will, die auf die 216 sichere Farben für WWW Sites verringert ist. Diese Anpassung ändert die Farbtöne und ein gut abgestimmter Farbenentwurf kann dadurch unbrauchbar werden. Oft fallen nach der Umrechnung feine Farbnuancen zusammen. Daher sollte man für das Internet Farben auswählen, die sich von ihren Web Äquivalenten so wenig als möglich unterscheiden. |
Schwarz-Grau-Weiß-PalettenSchwarz-Grau-Weiß-Paletten besitzen einige Ausnahmen gegen die Regeln, die für Farbpaletten gelten. Nur Grauwerte können auch völlig monokolor sinnvoll eingesetzt werden. Und nur Schwarz-Grau-Weiß-Paletten dürfen mehr als sechs Tönungen haben. |
|
FarbkombinationenEin abgestimmter Satz von Farben wird gebildet, indem man zuerst die Basisfarbe für seinen Farbenentwurf auswählt. Man kann den Entwurf mit dem Menü auf dem Farbrad vorwählen. Einige Entwürfe erlauben zusätzliche Einstellungen, die unter dem Menü angezeigt werden. Man kann eine folgenden Entwurfsarten wählen: |
|
|
|
Einfarbige FarbpalettenMonochrome Farbpaletten basiert auf nur einer einzigen Farbe und verwenden nur jene Veränderungen, die durch deren Sättigung und Helligkeit gebildet werden. Dabei werden schwarze und weiße Farben addiert. Das Resultat ist für den Betrachter angenehm, selbst wenn eine aggressive Farben verwendend werden. Jedoch ist es nicht leicht, dabei Akzente oder Knalleffekte zu erzeugen. Die Anwendung bildet nur einige einfarbige Variationen von jeder Farbe. Man ist aber in der Lage andere Kombinationen zu bilden - mehr oder weniger gesättigt, heller oder dunkler. Einfarbige Variationen der Farbe werden auch für andere Farbtöne gebildet. Dise Farbenproben werden unterhalb der Farbpaletten angezeigt. |
|
|
Harmonische FarbpalettenHarmonische Farbpaletten werden durch eine Basisfarbe und seine angrenzenden Farben erzeugt. Dafür werden die beiden benachbarten Farben gewählt. Eine harmonische Farbpalette wirkt immer sehr elegant und klar, hat als Resultat weniger Spannung und ist im Farbton gleichmäßig warm bzw. kalt. Wenn eine Farbe an der Warm-Kalt-Grenze gewählt wird, kann die Farbe mit der gegenüberliegender Farbtemperatur zur Betonung der anderen beiden Farben verwendet werden. Über ein Eingabefeld kann den Abstand der angrenzenden Farben eingestellt werden. Abstände zwischen 15 und 30° sind optimal. Man kann die Kontrastfarbe auch addieren, die Farbpalette wird dadurch mit dem Komplement der Basisfarbe ergänzt. Wird die Komplementärfarbe als Ergänzung eingesetzt, fügt sie bestimmte Spannungen zur Palette hinzu und wirkt bei übermäßigem Einsatz aggressiv. Wie auch immer, wenn man sie als Akzent zur Hauptfarben verwendet, kann sie sehr wirkungsvoll und elegant sein. |
|
|
KontrastfarbenKontrastfarben entstehen, wenn eine Basisfarbe mit ihrer Komplementärfarbe ergänzt, es handelt sich damit um zwei Farbe die einander auf dem Farbrad gegenüberstehen. Eine warme und eine kalte Farbe werden immer diesen Effekt verursachen und es kommt darauf an welche Farbe dominant ist, je nachdem sieht das das Resultat warm oder kalt aus. Einfarbige Variationen einer der beiden Farben können die Farbpalette abrunden. |
|
|
Weiche KontrasteBei den weichen Kontraste wird die Basisfarbe werden mit zwei Farben ergänzt, die links und rechts von der Komplementärfarbe liegen. Anders als bei den scharfen Kontrasten ist dieser Farbentwurf häufig für den Betrachter angenehmer, weicher und hat mehr Raum für den Ausgleich von warmen und kalten Farben. Über das Eingabefeld kann der Abstand der beiden Komplementärfarben eingestellt werden. Je kleiner der Wert, um so enger liegen beieinander und um so ähnlicher sind diese Kontrastfarben. Der beste Abstand liegt zwischen 15-30°. Größere Werte sind nicht empfehlenswert - ausgenommen eine Verschiebung mit 60°, die einen völlig anderen Farbenentwurf bildet, nämlich die Triade. |
|
|
DreifarbenkontrasteDreifarbenkontraste werden durch drei Farben gebildet, die in gleichen Abständen (von 120°) auf dem Farbkreis liegen. Die Dreifarbenentwürfe sind vibrierend, voller Energie und erfüllen den Raum eines Bildes mit heftigen Kontrasten. Dreifarbenkontraste benutzen die ausgleichenden Akzente der warmen und kalten Farben und werden weicher, wenn man den Abstand mit 60° einstellt. |
|
|
QuadrantenkontrasteDoppeltkontraste entstehen durch ein Paar von Farben und ihre beiden Komplementärfarben. Es handelt sich um ein Zusammenspiel von vier Farben, die gleichmäßig auf den Viertelteilungen des Farbrades verteilt sind. Durch den Abstand von 90° am Farbkreis. Diese Doppeltkontraste bilden eine äußerst aggressive Farbstellung und erfordern gekonnte Annäherung an die Beziehung zwischen diesen Farben. Weniger Abstand zwischen zwei Basisfarben verursacht weniger Spannung beim Betrachten. Jedoch wirken solche Farbpaletten immer nervöser und disharmonischer als andere. Beim Arbeiten mit Doppeltkontrasten, müssen die Beziehungen zwischen eine Farbe, ihrem Komplement und der angrenzenden Farbe genau kalkuliert werden - bei Abweichungen vom Quadrantenabstand von 90° ist ein guten Farbgefühl und eine sensible Änderung notwendig. |
|
|
Unverträgliche FarbenEs gibt keine Zusammenstellung von Farben die von vorne herein als unverträglich gilt - ganz im Gegenteil. Auch die wildeste Farbpalette muss nicht unbrauchbar sein - es kann immer Situationen geben, wo man sie braucht als nervös laute und chaotisch aggressive Farbpalette. Auch in diesem Fall kann dieses Werkzeug hilfreich sein. Wenn sich der Farbentwurf von allen üblichen Farbmodellen unterscheidet soll, kann man damit eine unruhige, schrille und herausfordernde Farbpalette entwerfen. Selbstverständlich kann so etwas nicht für Anwendungen eingesetzt werden, wenn sie keine extensiver Emotionen erfordern. |
Test auf FarbenblindheitJede der mit obigem Modell erzeugten Farbpaletten kann einem Test unterzogen werden, wie sie ein Farbenblinder wahrnimmt. Die Normalsichtigkeit bezüglich Farben ist der Normalfall und 85,5 % der Bevölkerung sehen Farben ohne gravierende Einschränkungen. Folgende Fehlsichtigkeiten werden simuliert, indem die Farbpalette so deformiert wird, dass sie durch einen Farbtüchtigen so gesehen wird, wie sie ein Farbenblinder sehen würde:
|
|
|
|