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Via Nova 2007 Camino Austria 2006 Jakobsweg 2005 Die Hänge des Vesuvs Quer vor den Alpen Pilgerreisen Miniatur Die Wasser des Nils |
Die kleinen Pilgerreisen mit ihren Wegweisern und Zielen stehen im Werkbuch. |
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Über das Alleine Gehen
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Ganz alleine zu gehen ist etwas Anderes als in einer Gruppe zu wandern oder in einer militärischen Formation zu marschieren. Dieser Unterschied zeigt sich nicht so sehr beim Fußweg vom Auto ins Wohnzimmer, sondern erst bei einem Tagesmarsch oder noch deutlicher bei einem Fußmarsch von mehreren hundert Kilometern, den man ohne Begleitung zurücklegt. dabei heißt es, einen Schritt nach dem anderen setzen, um dann irgendwann einen Ort nach dem anderen zu passieren. Es geht erst einmal um das das Gehen an sch und dann um das Passieren, aber nicht um das Bleiben. Der Weg ist das Ziel und alles andere liegt nur an diesem Weg. Es liegt mir Alleingänge machen und mich nicht ständig durch jemanden Anderen ansprechen zu lassen: Schau wie schön. Hast du schon gesehen? Wie weit ist es noch? Mit tun die Füße schon weh. Ich habe Hunger. Kann ich etwas zu trinken haben? Sollten wir denn nicht lieber hier gehen? All diesem Elend will ich mich entziehen. In meinem Bewegungsdrang war mir immer schon Selbst-Bewegung wichtiger als der Auto-Mobilismus, was das betrifft bin ich auch nicht dressier- und domestizierbar. Platon grenzt zwischen Belebtem und Unbelebtem so ab: "Für alles, was nicht selbst bewegt ist, gilt: Wenn es nicht mehr von etwas anderem bewegt wird, hat seine Bewegung und damit sein Leben ein Ende."
Wenn man allein geht kann man seinen eigenen Weg gehen, sich spontan entscheiden und ist niemandem verpflichtet. Genau so wie man sein eigenes Kopfkino laufen lassen kann, ohne dauernd gestört zu werden. Wer geführte Wanderungen will, sollte sie machen - aber bitte nicht mit mir, ich will keine Unterweisungen und keine auswendig gelernten Darlegungen. Alleine zu gehen ist in unseren Breiten nicht wirklich gefährlich, die Gegend ist seit Jahrtausenden kultiviert, es gibt eher zu viele Markierungen für die wenige, genug Übernachtungsmöglichkeiten, exakte Wanderkarten und fast immer funktioniert die Handyverbindung - leider. Es bringt daher weder mehr Sicherheit noch bessere Lebensqualität in lärmenden Horden durch die Gegend zu streifen. Auch nicht mehr Abwechslung, denn es wird Vieles am Weg mit Worten totgeschlagen, ohne dass man es über Emotionen in sich hineinsaugen kann. Es stehen der Führer und die Wegbegleiter im Mittelpunkt, nicht der Weg und die Landschaft. Was ich neben Bekleidung und Wasserflasche an Technik immer mit mir trage ist ein großes Jagdmesser mit stabiler Klinge, ein winziges Nähzeug und ein Mini Camper mit zwei Klingen, Dosenöffner, Schraubenzieher, Kapselheber, Draht-Abisolierer, Stech-Bohr-Nähahle, Schere, Pinzette, Zahnstocher. Und dann ist noch die Digitalkamera um Photonen einfangen zu können und mein Multimedia-Handy, ein Tausendsassa mit Freisprecheinrichtung, Diktafon, Fotoapparat, Videokamera, Internetbrowser, SMS, MMS, Videoplayer, MP3 Player, UKW-Stereo-Radio, alles mit 3D-Surround, auch beim Telefonieren während des Gehens, wenn man das Handy in die Brusttasche steckt. Also wenn ich will, katapultiert mich mein Handy mit einem Schlag wieder in der Alltagszivilisation zurück. Die Eindrücke jeder meiner Pilgerreisen sind unglaublich präsent, noch nach Jahren kann ich den Weg und sie Situationen in meinem Kopfkino abspulen. Allein zur Aufbreitung des Erlebten brauch ich mehr als einen Monat. |
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Via Nova
2007 - Passau - Schärding - Obernberg - Altheim - Mattighofen - Braunau - Salzburg |
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Camino Austria
2006 - Göttweig - Wachau - Nibelungengau - Strudengau - Machland - Linz |
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Camino Austria
2005 - Oberösterreich - Salzburg - Bayern - Tirol |
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| Neapel |
Im November des Vorjahres hatte ich einen Flug in der Businessklasse gewonnen und ich habe mich für Bella Napoli als Ziel entschieden. |
| Klammen, Kessel und Kaskaden |
Von Kindheit an zur Pilgerreisen en Miniature erzogen, kenne ich das Reisen gut genug, um auch diese Welt als einsamer Wanderer oder als Fremdenführer gefahrlos durchqueren zu können. |
| Prosaminiaturen |
Es geht um Anblicke in Cafés, Ausblicke aus dem Wohnzimmerfenster und die Aussichten bei den Reisen im Kopf. |
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Mein Bußgang durch den Wald der Wörter, über die sanften Buchstabenwiesen, zwischen den steilen Felsen der Grammatik und durch die bizarr geformten Begriffsfelder. |
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Aufgeschriebenes gelangt manchmal zum Leser und oftmals hat das auch sein Gutes, aber nicht immer. |
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| Ägypten |
![]() Hier berichte ich von meinen Reisen zu den Wurzeln unserer Kultur als Bittgang - Die Pilgerreise an die heiligen Wasser des Nils mit einigen in Ägypten gedichteten Nil Poems. Auch so mancher Adrenalinsport kann ein Bußgang sein. Hier meine Pilgerfahrt mit dem Raft durch die Stromschnellen der Ötztaler Ache. |
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Es geht hier um Aufzeichnungen über Gedankenziele, Landschaften und Themengebiete, Pilgerreise und Wanderschaften, Kreationen und Projektarbeit und schließlich um die Ziele im Web. |
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