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Motorrad   Das Auto und die Kontrolle über Kräfte
Liebe Autofahrer...
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Autofahren wird in vielen Fällen zum Selbstzweck und führt dazu, damit seinen wirklichen Problemen scheinbar davon fahren zu können.

 

     
    Man kann seinen Lebensstil auf das Auto ausrichten und wegen der fast unbeschränkten Möglichkeiten der Nutzung der Fahrzeugtechnik sich gänzlich der Faszination des Fahrens hingeben, ohne jegliche Kraftanstrengung die Landschaft mit hoher Geschwindigkeit durchschneiden und fast allmächtig den Motor für sich arbeiten zu lassen.  
      Das Auto ist als mobiler Wohnraum für den Besitzer ein geheiligter Ort. Schnell und ohne Kraftanstrengung lassen sich große Entfernungen überwinden, Städte und Landschaften durchqueren. Das Auto als Statussymbol wird durch den Stolz auf das eigene Fahrzeug ausgedrückt. Die Mobilität im eigenen Raum ermöglicht ausgedehnte Urlaubsreisen über große Distanzen, eine Arbeitsstelle in der Stadt ohne den Verlust von Kontakt zu Freunden im Wohnort. Das Auto ermöglicht den Wegfall von bestimmten Einschränkungen, kann spontan genutzt werden.
    Der persönliche Lebensstil wird mehr oder weniger auf das Auto ausgerichtet, man kann scheinbar seinen Problemen davon fahren. Das Leben wird bewegter, spontaner und bedarf weniger Planung, geringerer Denkarbeit, bringt mehr Selbständigkeit und Freiheit. Es wird als durchaus positiv empfunden, diese Technologie zu beherrschen und für sich nutzen.  
   

 

Die Beherrschung einer Maschine, die Kontrolle über Kräfte und Geschwindigkeiten, die man ohne technische Aggregate niemals erhielte, scheint ganz allgemein etwas Anziehendes an sich zu haben. Doch auch die Möglichkeit, das Fahrzeug unterwegs notdürftig zu reparieren oder es in der eigenen Garage zu modifizieren, zu verbessern, zu verschönern oder zu individualisieren, liefert Männern Erfolgserlebnisse.
    Mit teuren Autos können sich Einzelne von den Landsleuten in ihrem Umfeld abheben und sich einer anderen sozialen Schicht zuordnen oder innerlich annähern. Das Auto ist ein Stück Privatsphäre und ein besonderer Lebensraum, dessen Luxus man genießt, wenn man damit unterwegs ist und den man schmerzlich vermisst, wenn man sich in überfüllten öffentlichen Verkehrsmitteln an den anderen Fahrgästen reibt.

 

      Das erste motorisierte Fahrzeug ist in den meisten Fällen ein Auto, es führt zu einem besseren Lebensgefühl, mehr Flexibilität, die Möglichkeit größere Distanzen zu überwinden und größere Dinge zu transportieren, die mit den nicht motorisierten Fahrzeugen nicht möglich gewesen wären. Autos ermöglichen in der Großstadt zu arbeiten, ohne dabei den Kontakt zum sozialen Netz in der Heimatgemeinde zu verlieren oder umgekehrt.
    Das Kraftfahrzeug wird zum Hobby, das die Zugehörigkeit zu einer Gruppe und den Status innerhalb dieser definiert. Es gibt die Möglichkeit im privaten und beruflichen Raum gleichermaßen mobil zu sein und spontan zu entscheiden und bewegt zu leben, ohne dabei die Beine bewegen zu müssen. Die engere Heimat und ganz Europa wird vom Autositz aus entdeckt.

 

     
     

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