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Arbeitsbücher eines Geschichtenschreibers, Mediendesigners und Spin-Ingenieurs im Grenzland zwischen Tagesereignissen, Kunst und Technologie. |
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Wort zum Tag |
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Werkbuch Dezember 2004 |
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My web is my castl Frischluft Kunst & Kultur
Lernzone Orte & Orientierung |
31. Dezember 2004: JavaScript
29. Dezember 2004: Andreas Vitásek
27. Dezember 2004: Zwei Kilometer Walking Test
20. Dezember 2004: Kriegsende
17. Dezember 2004: Simpsons
Zu diesem Jubiläum habe ich der funkelnagelneuen Homepage der Quiz-Engine den dümmlichen Homer als Avatar verpasst. Dieser ausgesuchte Simpel führt durch die einzelnen web-basierten Lektionen und erklärt außerdem die zugrunde liegende Technologie. 10. Dezember 2004
6. Dezember 2004: Lernzone
Der Quiz wird automatisch ausgewertet und - wenn nötig - ein Hinweise auf die richtigen Lösungen gegeben, sowie eine Statistik des Antwortverhaltens gezeigt. 1. Dezember 2004: Browser der Zukunft
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Werkbuch November 2004 |
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30. November 2004: Überlegungen zum Design
22. November 2004: Gotisch-Deutsch
Dazu gibt es noch Lerneinheiten für Austriazismen: über Wienerisch und Dudendeutsch, Sprachschatz über Essen und Trinken in Wien und eine Lerneinheit zur Geschichte Österreichs. 16. November 2004: Deutsch-Englisch-Französisch-Spanisch
Damit stehen mehr als 30, längst vorbereitete, Lerneinheiten für die Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch zur Verfügung. Diese Textspielzeuge dienen dem Einpauken von Vokabeln und als Sprachtrainer mit dem Schwerpunkt der Überprüfung des Wortschatzes in verschiedenen Sprachen. Es geht hier neben einer reichen Auswahl von Substantiven aus allen möglichen Lebensbereichen um Adjektive und Verben. Außerdem kann die Anwendung von Zeiten wie Präsens, Perfekt Imperfekt und Futur in den vier Sprachen trainiert werden. 11. November 2004: Microsoft Suchmaschine, die Erste
10. November 2004: Römisch-katholischer Atheismus
Nach dem Absterben meiner kindlichen Religiosität bin ich zum römisch-katholischen Atheismus konvertiert. Und so bin ich seit Langem kein Christ mehr in religiösem Sinne, aber meine Kultur, Gefühlswelt und meine Haltung sind beeinflusst von der christlich abendländischen Kultur. Einflüsse, die durch viele Generationen hindurch überliefert wurden, lassen sich nicht einfach auslöschen. Ein christlich getaufter Mensch mag in seiner Anschauung Atheist geworden sein, jedoch seine Lebensäußerungen sind voller christlicher Einflüsse. Die vorfabrizierte Lösung des Christ-Seins in der Katholischen Kirche war mir weder Anliegen noch Pflicht. Trotz meines ganz persönlichen Atheismus stehe ich dieser Kirche, als der einzig wahren, näher als in meiner frommen Kindheit und bewundere ihr Einrichtungen: Die herrliche Transzendenz der Bauwerke wie Pfarrhöfe, Kirchen und Dome. Das unergründliche Geheimnis der Sakramente und die altehrwürdige Pracht der Gottesdienste. Die ungebrochene Festigkeit im Glauben der Bischöfe. Die beständige zweitausendjährige Erfolggeschichte. Und nicht zuletzt die Liturgie des Weines. Jede der Abspaltungen von der Kirche hat es den mitgerissenen Gläubigen einfacher gemacht und ist daher auch lebendiges Beispiel erfolgreicher Bestechung. Jede Abspaltung hat ein Stück des katholischen Glaubens und der römischen Liturgie abgelegt und ergibt daher eine verarmte Erscheinung des Christentums. 8. November 2004: Die Ausbremsung der Rechtschreibung
Erste gemeinsame Bestrebungen verschiedener Staaten nach einer Vereinheitlichung der deutschen Rechtschreibung scheitern 1876 am Veto Bismarcks. Er verbietet seinen Diplomaten die neue Schreibung bei Strafandrohung und sorgt damit für die Annullierung der gemeinsamen Konferenzbeschlüsse von 1872. Die lange vorbereitete Reform der Initiative für die deutsche Rechtschreibung wird 1944 auf Befehl Hitlers als "nicht kriegswichtig" eingestuft und dadurch verhindert. In den 1970-er Jahren, der Zeit der Initiativen für eine Einführung der Kleinschreibung, erkennt die eben entdeckte Soziolinguistik die Orthografie als klassenkämpferisches Instrument der Unterdrückung der werktätigen Massen. Vernebelte Reste dieser drei Stimmungen flackern immer noch in den Köpfen der gegenwärtigen Reformgegner. Eines der heutigen Probleme einer breiten Zustimmung zur aktuellen Rechtschreibung ergibt sich alleine schon aus der achtjährigen Übergangsfrist von veralteter und gegenwärtiger Rechtschreibung. Viele der oft militanten Gegner hoffen, dass in dieser - im August 2005 auslaufenden - Grauzone die Reform von sich aus versandet. Der hinhaltende Widerstand, den manche Autoren und Verlagsbedienstete in einzelnen Massenblättern wie Frankfurter Allgemeine Zeitung und Bildzeitung leisten, ist ein verdrießlicher Akt der Selbstüberschätzung. Ihr Erfolg in dieser Sache wird sich wohl nicht mit dem von Bismarck oder Hitler messen können. 3. November 2004: Freiheit ist Sklaverei
2. November 2004: Barbarella
Keine geile Science-Fiction Show, sondern verstaubter Weltall-Mummenschanz. Meist erinnert das Getöse auf der Bühne an ein selbst produziertes Kinderprogramm des ORF oder eine Schüleraufführung einer Volksschule. In der Pause mache ich einen Blick in den Orchestergraben, in der Hoffung wenigstens hier etwas Interessantes zu finden - und tatsächlich: Die Gerätschaften hier unten machen den Eindruck, als wären sie eher für die Folter als für die Hervorbringung von Musik geeignet. 1. November 2004: Jubiläum
Da lag ich nun in einem seichten Schützengraben mit dem Sturmgewehr Richtung Feind aus der Tschechoslowakei. Obwohl ich durch meine eben abgeschlossene Ausbildung zum Reserveoffizier an unterschiedlichen Waffensystemen ausgebildet war: Pistole, Sturmgewehr, Maschinengewehr, Granatwerfer, Raketen-Panzer-Abwehrkanone und einer Flieger-Abwehrkanone, die man auch gegen Bodentruppen einsetzen kann. Nichtsda, da lag ich nun ohne die Möglichkeit auch nur einen einzigen Schuss abzugeben - man hatte jedem ein Sturmgewehr gegeben aber keine einzige Patrone. Als die Rote Armee und die Nationale Volksarmee dann doch nicht nach Österreich einmarschieren wollten, gab ich mein ungeladenes Sturmgewehr ab und mein Weg in die Energiewirtschaft frei war. So konnte ich am 1. November 1968 meine Arbeit in der Abteilung für technische Datenverarbeitung antreten. Die drei Mitarbeiter, die dort bereits seit zwei Jahren tätig waren, hatten sich fachlich übernommen und ihr Ziel dramatisch verfehlt, ein energiewirtschaftliches Modell zur Optimierung von Kraftwerken und Hochspannungsnetzen zu erstellen, zu implementieren und damit Planungen durchzuführen. Während ich in den spätsommerlichen Wäldern des Mühlviertels mit dem Sturmgewehr auf die Invasion der Russen gewartet habe, hatten die drei gekündigt und verließen nun einer nach dem anderen das Unternehmen. Sie hinterließen mir den damals absolut modernsten Computer und einige Stahlschränke mit Lochkarten, auf die mannigfaltige FORTRAN Programme und energetische Werte gestanzt waren. Da saß ich nun alleine in dem viel zu großem Büro im sechsten Stock und mit der IBM 1130 im ersten und konnte nicht weiter. Die dreitägige Einschulung in mathematischen Modelle, Software, Datenmaterial und Handhabung des Computers verpuffte bei mir ins Leere. So etwas wie Dokumentation war nicht einmal ansatzweise vorhanden, die drei hatten allein auf mündliche Überlieferung gesetzt. Neben der wirklich umfangreichen (und wahrscheinlich perfekten) Wartungsdokumentation für die Computeranlage gab es noch je eine Eingabevorschrift für das Programm zur Lastfluss- und zur Kurzschlussrechnung, sowie ein Manual über die Programmiersprache FORTRAN. Jedes dieser drei Heftchen enthielt nur wenige Blätter mit tabellarischen Übersichten und war für Leute gedacht, die ausführliche Kurse über diese damals als Geheimwissenschaften gehandelten Sachgebiete besucht hatten. Als Erstes versuchte ich einmal die Lastfluss- und Kurzschlussrechnung für die Planung des Hochspannungsnetzes aufrecht zu erhalten. Nebenbei probierte ich mit dem FORTRAN Manual und Lochkarten so lange herum, bis mein erstes Progrämmchen funktionierte. Entsprechende Kurse gab es im gesamten deutschsprachigen Raum höchstens einmal im Jahr - mehr Bedarf war eben nicht da - und darauf konnte ich nicht warten. Ich hatte dann doch noch etwas aus den übergebenen Codes gelernt: Wirklich gute Programmierer schreiben keine leserlichen Programme, denn sie waren schwer zu schreiben und daher sollten sie auch schwer zu lesen sein. |
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Werkbuch Oktober 2004 |
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28. Oktober 2005: La finta giardiniera
Den Abschied vom Sommer will ich heute mit La finta giardiniera in der Wiener Kammeroper begehen. Eine jener frühen Opern Wolfgang Amadeus Mozarts, die Josef Anton Graf Seeau von Mühlleuten im Sommer 1774 für den Karneval 1775 in München beauftragt hatte. Der Besuch der Aufführung in der Kammeroper hat sich gewiss gelohnt, ein eindrucksvoll ersprießlicher Eindruck. Gleich am Anfang zirpt es zierlich aus dem zarten Orchestergraben. Die Begebenheiten betören in bildschöner barocker Gartenarchitektur. Die Charaktere werden in heiteren hellen Bildern hergezeigt und deren Wollen und Wettstreit gedeihlich gezeichnet. Sandrinas liebliches Leid gibt der gräflichen Gärtnerin mit sopraner silbriger Stimme vokale Schönheit. Der glanzvolle Graf José Aparicio agiert als draufgängerischer Dandy (*). Dieser Mozart ist ein sicherer sinnlich sonorer Start in die Saison. (*) Ein Dandy ist ein ästhetischer Spättyp, der zu der sich nivellierenden, materialistischen Gesellschaft im Widerspruch steht. 24. Oktober 2004: Tamara de Lempicka
1925, mit der ersten Art Déco-Ausstellung in Paris, wird der "Style moderne" zur beherrschenden Tendenz in Kunst, Mode und Industriedesign und Tamara de Lempicka berühmt und anerkannt. Sie verkörpert mit ihren klinisch sauberen Stillleben in Person und Werk in den 1920-er Jahren Life Style und Flair des Art Déco auf eine unverwechselbare Weise. Die elegant-plumpe Formensprache der Lempicka verschmilzt im Bild die dekorativen Idealfiguren mit einer sachlichen Umgebung. Was mich als Adelsforscher besonders interessiert sind die Aufklärung der verwirrenden Angaben über den Adelsstand von Tamaras beiden Ehemännern. Die Adelstitel sind in wirren Variationen auf den Wänden der Ausstellung zu lesen. Rechtschreibfehler in diesen Wandschriften geben zusätzlich Zeugnis von einer lieblosen Vorbereitung der Ausstellung. Hier die ersten Ergebnisse meiner genealogischen Untersuchung: Der Anwalt Tadeuz Lempicki stammt offensichtlich aus einer polnischen Adelsfamilie, die der Schlachta [niedriger Polnischer Adel von mhd. geslaht, Geschlecht] angehört. Wobei Prädikate wie "von" oder "de" bei polnischen Adelsnamen nicht geschrieben werden. Das Geschlecht der Lempicki hat (im Gegensatz zu den Wandschriften der Ausstellung) weder Freiherrn (Barone) noch Grafen hervor gebracht. Es gibt aber auch zahlreiche polnische Familien mit dem Namen Lempicki, die nicht dem Adelsstand angehören, was zu (oft gewollten) Verwechslungen Anlass gibt. Bei der Familie ihres zweiten Mannes Raul Kuffner sieht es ähnlich aus, es gibt im Geschlecht der Kuffner weder Barone noch Grafen. Als 1933 Tamara und Raul Kuffner heiraten ist er kein "von" mehr, denn inzwischen sind alle Adelsprädikate auf dem ehemaligen Gebiet der k.u.k. Monarchie längst abgeschafft. 1939 fliehen Tamara und Raul Kuffner, wegen seiner jüdischen Abstammung, vor den Nazis in die USA. Dort kann sie als Malerin nicht mehr Fuß fassen. 1980 verstirbt die Diva, zurückgezogen im mexikanischen Ferienort Cuernavaca. Auf jeden Fall handelt es sich bei der Familie Kuffner um eine steinreiche Industriellenfamilie. Die jüdische Bierbrauerdynastie ist in Lundenvurg (Breclav) beheimateten, erwirbt 1850 aus einer Konkursmasse die Ottakringer Brauerei und wird damit reich. Moritz Kuffner gründet 1884 die nach im benannte Sternwarte, 1900 wird er in den Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wiens gewählt und später von Kaiser Franz Joseph mit einem "Edler von" nobilitiert. 1938 wird der umfangreiche Besitz der Familie von der GESTAPO beschlagnahmt und der "Arisierung" zugeführt. Moritz Kuffner emigriert mit seine Familie nach Zürich und stirbt dort ein Jahr später. 20. Oktober 2004: Interaktives Lernen
Wie bei jedem WBT (Web Based Training) kann auch dieses Lernsystem vom Lernenden zeitlich und räumlich flexibel genutzt werden. Er steht nicht in persönlichem Kontakt mit dem Lehrenden, kann sich mit ihm aber jederzeit über E-Mail in Verbindung setzen. Die Lerneinheiten werden nicht auf einem Datenträger verfügbar gemacht, sondern von einem Webserver über das Internets abgerufen. Änderungen an den Lerninhalten oder Erweiterungen können von allen Lernenden bei ihrer nächsten Sitzung benutzt werden.
Derzeit stehen drei Methodenklassen zur Verfügung: Die Ergänzung durch einen Vokabeltrainer für die Sprachen Deutsch-Englisch-Französisch-Spanisch und Lerneinheiten für Gotisch-Deutsch stehen noch aus und die Dynamic-HTML Software dafür ist in Entwicklung. 14. Oktober 2004: Computervirologie
Ein von Michael Zalewski entwickeltes Werkzeug erzeugt einen HTML-Code, der dann mit verschiedenen Browsern darzustellen ist. Diese Online-Demo verwendete dazu einfache HTML Codes, ohne Scripte und Stylesheets. Während der Microsofts Internet Explorer diese Tests ohne gesundheitliche Schäden übersteht, haben die Alternativ-Browser wie Mozilla, Netscape, Firefox, Opera, Lynx und Links ihre liebe Not mit dem tückischen Code. Sie zeigen pathologische Symptome wie Buffer Overflow, Speicherzugriffsverletzungen, minutenlanges Koma oder begehen gleich Selbstmord. Wer das selbst testen will, für den stehen Codes wie Mozilla-Killer, Firefox-Shocks und Opera-Murderer bereit. Diese Probleme verstärken sich noch erheblich, wenn etwa JavaScript zur Dynamisierung eingesetzt werden soll. Die Verarbeitungszeiten liegen bei den Exoten oft über dem Fünffachen und im gleichen Ausmaß steigt auch die Selbstmordrate der Browser. Firefox geht bei verschiedenen Virentest in Punkto als klarer Sieger hervor. Allerdings liegt dies weniger an den fehlenden Sicherheitslücken, sondern an der geringeren Verbreitung dieses Browsers, weshalb er aus virologischer Sicht derzeit nicht zum Träger einer Seuche werden kann. Diese Tests sagen allerdings nichts über die tatsächliche Sicherheit der Browser aus, sondern nur etwas über die Infektionsgefahr. Und jeder, der zum Firefox flüchtet nimmt, entsprechend den Gesetzmäßigkeiten der Computervirologie, ein bisschen vom Pesthauch mit hinüber. Seuchen werden auch im Internet kaskadenförmig verbreitet, dass hier Spezies mit mehr als 90 Prozent Anteil (Internet Explorer) an der Gesamtpopulation mehr betroffen sind als solche von unter drei Prozent liegt auf der Hand. Allein dieser Aspekt verhindert (derzeit!) den Ausbruch von Seuchenzügen für Mozilla, Firefox, Opera & Co. Sollte der Marktanteil dieser Browser-Exoten erheblich anwachsen, dann ergibt sich durch deren klägliche Sicherheit und geringe Virenresistenz ein düsteres Bild für deren wahren Erfolg. Microsoft wird sicher auch in Zukunft weder die beste noch die innovativste Software haben, hat aber jetzt schon die in der Alltagspraxis am besten getestete. 7. Oktober 2004
Ihr mit Feindseligkeit erfüllter Populismus gegen die Zustände in Österreich versteht es durch Dramatisierung der Lage die Gunst der Literaturindustrie und des Nobelkomitees zu gewinnen. Sie unterwirft ihre großartige Sprache der brutalen Hetze gegen das heimatliche Establishment und ist dadurch zur Nobelpreisträgerin und folglich selbst zur absoluten Ikone des Establishments vereinnahmt worden. Zur eigentlichen Verleihung wird die Verbitterte nicht nach Stockholm fahren, da sie sich "im Moment Menschen nicht aussetzen" kann. Heute bekennt sich auch der Chor der (bundesdeutschen) Ministerpräsidenten nach einigem Hin und Her doch zur aktuellen (deutschen) Rechtschreibung, fordert aber Verbesserung und meint Verwässerung. Eine herbe Enttäuschung für Elfriede Jelinek, die sich aufgebracht für die veraltete Form der Verschriftlichung unserer Sprache einsetzt. 4. Oktober 2004: Bella Napoli
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Werkbuch September 2004 |
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27. September 2004: Silentium
26. September 2004: SteinalmAm Morgen breche ich von Saalfelden zur Steinalm auf, um die Natur zu genießen und ein wenig Volksmusik zu hören. Ein Güterweg führt von Bachwinkel am Schloss Lichtenberg (950m) vorbei zu einer Brücke, wo man das Auto abstellen kann. Von hier aus geht es steil über den Fuß des Steinernen Meeres auf einem gut ausgebauten Weg hinauf zur Steinalm. Es öffnen sich herrliche Fernblicke hinunter ins Tal und auf die weiß überzuckerten Gipfel rund herum. Schnell aber schweißtreibend bin ich in weniger als einer Stunde auf der Steinalm (1268m). Irgendwie habe ich mich verschätzt und bin viel zu früh da, hole mir einen Kaffee und lege hin und wieder ein paar Scheite in den weißen Sparherd aus den 1960-er Jahren, der das Salettl wärmt. Als ich bereits ein gute Stunde da sitze, trifft auch der Gruber Zwoagsong ein, ein Südtiroler Schilehrer in Begleitung seiner Frau und beginnt uns mit Volksmusik und abgestanden Witzen zu unterhalten. In dem engen Holzhaus entsteht ein merkwürdiges Gemisch gutturaler Sprachsplitter durch ein Dutzend einheimische Pinzgauer, die beiden Südtiroler Musikanten und vier Holländer, die dann weiter auf die Wiechenthaler Hütte wollen. Auch der Vorplatz zur Alm hat sich inzwischen mit Ausflüglern gefüllt, die zum "Musi losen" gekommen sind. Schließlich breche ich wieder auf, habe ich doch heute noch einiges auf dem Programm. Auf halbem Weg zweigt der Weg zur Felsen-Einsiedelei St. Georg ab. "Nur für Geübte" steht da und so steige ich auf einem steilen, mit Seilen versicherten Weg, hinunter zur "einzigen bewohnten Felsenklause Europas" - 1664 hatte sich dort der erste Eremit niedergelassen. Die weiß gekalkte Klause (1004m) schmiegt sich in eine Felsritze und ist vom ganzen Tal aus zu sehen. Ich bin hier ganz alleine, alle Türen stehen offen, doch vom Klausner keine Spur. Nach einer kurzen Besichtigung geht es weiter ins Tal, vorbei am abgeriegelten Schloss Lichtenberg zur Bundesstraße, wo ich abgeholt werde. 24. September 2004: Saalfelden
20. September 2004: Burg KreuzensteinEin Besuch auf der romantischen Burg Kreuzenstein, nordwestlich von Wien. Eine interessante Führung durch Kitsch und Kunst eines gräflichen Kohlegrubenmillionärs und Tausendsassas, der das Gemäuer im 19. Jahrhundert aus einer Ruine wieder aufgebaut und mit seinem Sammelsurium von alten Bauelementen, Möbel, Küchengeräten und Waffen angefüllt hat. Dann in dem einfachen Gasthaus am Eingang zur Burg in der Sonne, die grünen Wälder unter uns und das silberne Band der Donau in der Ferne. Hin und zurück mit einem nostalgischen Autobus aus den 1960er Jahren - erstaunlich, was man den Fahrgästen damals zugemutet hat. In Wien Mitte gibt es eine Buchhandlung die auch am Sonntag geöffnet hat, in der besorgen wir noch einige Romane. 18. September 2004: HTML Methoden
13. September 2004: Der Datums-Rotor
10. September 2004: Automatisierung von Geschäftsmodellen über das Internet
Die Grundlage der Automatisierung der Geschäftsprozesse bildet eine Datenbasis, die sämtliche relevanten Informationen wie Aufgaben, Aufgabenträger, Daten und Prozessmodelle enthält. Aufbauend darauf kann man bestimmte Aufgaben unkomplizierte und verständlich automatisieren. Geschäftsprozesse wie Bestellung und Auskunftssystem in Form von Filterung und Sortierung der Produktkataloge sind gerade über Kunden orientierte Internet-Lösungen ohne weiteres automatisierbar. 7. September 2004: Re-Design
Softwaresysteme verlieren leider mit zunehmendem Alter ihre Form, wirken abgelebt und werden immer schlechter wartbar. Dieses Senilitätsprinzip gilt natürlich auch für Homepages. Dieser Effekt entsteht dadurch, dass Implementierungen im Laufe der Zeit zunehmend degenerieren, da es schwierig ist, während des gesamten Lebenszyklus Änderungen vorzunehmen und dabei nicht von der ursprünglich vorgegebenen Architektur abzuweichen. Modernere Informationskonzepte, neue Technologien, geänderte Laufzeitumgebungen und wechselnde Personen in der Entwicklung sind die Hauptgründe dafür, dass Informationssystem mit der Zeit vergreisen. Daher müssen auch Informationssysteme von Zeit zu Zeit erneuert werden. Besonders gilt das, wenn sie die Schnittstellen zum Kunden herstellen, wie etwa bei betrieblichen Homepages. Daher geht es beim Re-Design nicht (oder zumindest nicht nur) um die Neugestaltung an sich, sondern ganzheitlicher um die verbesserte Unterstützung der Geschäftsprozesse. 5. September 2004: Die Liturgie des Weines
In den katholischen Ländern hat Wein für alle Zeiten ein Stück Liturgie an sich gezogen. Als Kulturgut ist Wein kein eindimensionales Lebens- oder Genussmittel. Er muss in der ganzen Komplexität seiner räumlichen Verbreitung, seiner funktionalen Vielfalt und seiner Verwurzelung in der Geschichte des Landes verstanden werden. Bei kollektiven Ritualen fungiert der Wein als Instrument einer religiösen und profanen Liturgie. Unzählige Gedächtnisriten - religiöse Feierlichkeiten, geschäftliche Abschlüsse, Familienfeste, aber auch stille Abende - werden mit Wein vollzogen. Das Fundament der liturgische Darbietung gilt auch bei der Ausstellung und dem Angebot von Wein im Internet. Die edle Herkunft des Weins richtet sich nach Sorte, Jahrgang und Herkunft. Im Internet neben dem Preis die wichtigste Auskunft. Geruchs- und Geschmacks- und Farbproben sind im Internet nicht möglich. 2. September 2004: Die Methodenbibliothek
Die in der Methodenbibliothek vorhandenen Funktionen senken nicht nur den Entwicklungsaufwand für die Projekte, sondern auch deren Risiko. Damit verfüge ich eine Entwicklungsumgebung, die sich an den Bedürfnissen der Projekte orientiert. Diese Methoden sind für die Dynamik hinter den Kulissen verantwortlich. Sie ermöglichen beispielsweise, dass die Daten einer Tabelle gefiltert oder sortiert werden können oder Bestellvorgänge automatisiert ablaufen. Das Alles ist nur dank komplexer Technologie im Hintergrund möglich. Denn diese Internet-Lösungen erfordern Datenbankabfragen, Regel basierte Systeme, die dynamische Ausgabe von Inhalten und eine integrierte Benutzerverwaltung. DHTML ist genau für diesen verborgenen Teil des Webs konzipiert. 1. September 2004
Ein herrlicher Spätsommertag kündigt sich an. Der erste der Zwetschgenbäume in unserem Garten ist bereits abgeerntet und ich genieße seine letzen Früchte. Die Sommerblüher in der Veranda haben in den letzen Monaten ihr Bestes gegeben, sind nun abgeblüht und müssen erneuert werden. Endlich komme ich dazu, die Ereignisse der beiden letzen Monate aus meinem Tagebuch in das Werkbuch zu übertragen und ins Netz zu stellen.
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Werkbuch August 2004 |
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30. August 2004: Der Zebrasort
28. August 2004
25. August 2004
21. August 2004: AktiveX
18. August 2004: Dynamic HTML
Besonders die Verbindung von DOM (Document Object Model), JavaScript und CSS mit dem guten alten HTML bringt eine unglaubliche Belebung in die Web-Sites. Mit DHTML Technik kann man mehr als nur Zappelbilder auf den Bildschirm bringen. Sie ist auch die unverzichtbare Basis für dynamische Web-Produkte im Bereich von betrieblichen oder lehrhaften Informationssystemen. Die Effizienz solcher Lösungen beruht nicht zuletzt darauf, dass alle Auswertungen alleine auf dem Client durchgeführt werden, ohne Netz oder Server. Dadurch lassen sich Übertragungszeiten und -volumina in erheblichem Ausmaß einsparen. DHTML liefert innovative Eigenschaften für Browser wie dem Internet Explorer, die Inhalte in HTML-Dokumenten dynamisch wechseln und mit dem Benutzer interagieren können. Durch DHTML können Spezialeffekte auf Web-Sites bereit gestellt, ohne immer wieder auf Programme auf dem Server zurückgreifen zu müssen. Besonders der Objekt-Begriff und die Ereignissteuerung in diesem Umfeld haben es mit angetan, gibt es doch in meiner Muttersprache FORTRAN keines dieser Konstrukte. Bei Objekten (objects) heißen die Variablen "Eigenschaften" und die Funktionen "Methoden", eine "Klasse" ist der Bauplan für ein Objekt. Der Vorgang der Objekterstellung heißt "Instanzierung". Ein "Konstruktor" ist die Funktion, die für die Konstruktion des Objekts zuständig ist. Ereignisse (events) aus der Umwelt Website können über bestimmte Sinnesorgane erfasst werden und eine fast beliebige Betriebsamkeit auslösen. Typische Web-Ereignisse sind die Bewegung der Maus, das Anklicken eines Element, das Drücken einer Taste auf der Tastatur, die Fertigmeldung des Ladevorgangs eines Bildes oder ein das Auftreten eines JavaScript-Fehlers. Alles das sind Ereignisse, die eine JavaScript Verarbeitung auszulösen vermögen. Ereignis-Behandler (event handler) sind das Nervensystem einer Website. Sie benachrichtigen Funktionen, was um um die Site herum vorgeht, so dass sie darauf mehr oder weniger sinnvoll reagieren kann. Mit der Ereignis-Steuerung von DHTML steht ein flexibles Instrument für die Interaktion mit dem Benutzer und für die Steuerung von Prozessen zur Verfügung. Durch sie können benutzerfreundliche Oberflächen von Web-Produkten gestaltet werden. Ereignisse (events) mit ... Ad-hoc (on-the-fly) Techniken steuern die Abänderung von Sites in Gestalt und/oder Inhalt. Sie erlaubt das direkte Erzeugen und Schreiben der Daten auf den Bildschirm ohne jegliche Zwischenspeicherung. Dadurch können automatisch Inhaltsverzeichnisse ergänzt, untergeordneten Artikel oder Tabellenzeilen weggeklappt, Bilder oder Tabellendaten verändert werden. 15. August 2004
13. August 2004
11. August 2004
10. August 2004
Genau vor einer Woche habe ich das letzte SMS von ihm
bekommen: 9. August 2004
8. August 2004Am Vormittag besteige ich den Loser mit einer bockigen Begleiterin einige hundert Meter hinter mir. Doch nach einigen psychologischen Hürden ist endlich der Gipfel erreicht. Nun liegen Altaussee und der dunkle See mit seinen grünen Ufern haben wir nun zu unseren Füßen. Nach der kleinen Tour erfolgt die Übersiedlung nach Gmunden, zum Glück gibt es nun doch im Gasthof Ramsau ein Zimmer - geräumig und mit einer riesigen Terrasse zum See hin. Der Urlaub kann nun seinen angenehmen Abschluss finden. 7. August 2004Wir verbringen einen bezaubernden Tag in Bad Ischl. Beim Zauner auf der Esplanade essen wir wundervolle Eisbecher, treffen eine Bekannte aus Mödling, die in Bad Aussee ein Holzhaus besitzt. Anschließend kaufe ich mir auf dem Flohmarkt eine alte weiße Leinenjacke, die genau zu einer Hose pass, die ich seit Jahren besitze. Schließlich bummeln wir noch den ganzen Nachmittag durch Läden und Buchhandlungen. 6. August 2004
Abends haben wird dann Schwierigkeiten ein passendes Lokal zu finden. Entweder das Lokal ist enorm teuer oder, wenn der Preis stimmt, ist das Lokal grindig bis unappetitlich. Schließlich entscheiden wir uns für ein Paar Würstel und ein kleines Eis mit Schlag als Ersatz für das Abendessen. Anschließend besuchen wir das Konzert im Kurhaus. Der erste Teil wird von der Singerd Tanzlmusi bestritten, die Volksmusik grandios darbietet. Die Höhepunkte sind Irish Steirisch (sprich: eirisch-steirisch) und die Stücke mit Synkopen paschen. Den zweiten Teil bestreitet die Mozartband aus Wien, die einige Mozartthemen- und Arien fast unerkennbar in ihr Rock-Gedudel eingebaut hat. Das Akkordeon verdrängt mit seiner Lautstärke und Aufdringlichkeit alles andere. Anschließend noch in Heikes Bierlokal, wo wir mit leerem Magen zwei köstliche Gläser Trumer-Bier genießen. 5. August 2004Wir sind für das herrliche Wetter und das Frühstück viel zu spät aufgestanden und gibt nur noch Reste. Als Erstes nach Altaussee den Wiesenweg den See entlang und die Villen am See bewundern, Kaffee trinken im Café Maislinger. Weiter nach Goisern um ein Dirndl in kaufen und grüne Socken für mich, am Marktplatz Cola trinken und Leute beobachten. Endlich zum Baden im Hallstätter See und weiter über den Gosauzwang nach Gosau, um den Gosausee wandern, Baumstümpfe bewundern die 1910 abgefault sind, als hier das erste Kraftwerk gebaut wurde. Beim Steegwirt ein köstliches Abendessen auf der neuen Holzterrasse direkt neben der Traun. Wieder zurück durch Hallstatt, Obertraun und den unglaublich (23 %) steilen Koppenpass nach Bad Aussee einem Alfa Romeo (und dem Alphamännchen im Cockpit) davongefahren. Zum Umziehen kurz ins Hotel und weiter nach Grundlsee zum ländlichen Kurkonzert im Seepavillon. Fast alle Besucher sind in Dirndl und Lederhose, doch die meisten von ihnen sind perfekt verkleidete Bundesdeutsche. 4. August 2004
Unsere Unterkunft ist in einem einfachen Gasthof, zwischen Traun und der Straße nach Grundlsee. Direkt neben dem Gasthof ist ein Campingplatz, dessen Bewohner den Schanigarten vor der Wirtsstube bevölkern. Nach dem Ausräumen einen Bummel in Bad Aussee, das schon bessere Zeiten gesehen hat und im Grunde mehr ärmlich als abgelegen wirkt und gar nicht den Eindruck einer Bezirkshauptstadt machen will. Dann rasch noch am Grundlsee vorbei nach Gössl, wo wir ein Stück im See das Ufer entlang gehen. Abendessen in den Grillstuben, einer Kaschemme an der Traun in der vor allem Arbeiter verkehren, die hier in der Gegend eingesetzt sind. 3. August 2004
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Werkbuch Juli 2004 |
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31. Juli 2004
25. Juli 2004
Am Vortag auf dem Naschmarkt um Jakobsmuscheln zu kaufen, doch der Laden hat zu. Kaufe dann in einem Gastronomie Supermarkt die drei Kilo Jakobsmuscheln für das Fest. 23. Juli 2004
Zum Schluss dann ein Parkplatz in einer riesige Staubwolke gehüllt, Hustenanfälle und in eine Automasse eingeklemmt durch die engen Ortsdurchfahrten. 21. Juli 2004: Die Filtermaschine
Durch die Faltung einer ganz normalen HTML-Tabelle können Gruppen von Objekten durch den Benutzer aus- und wieder eingeblendet werden. Die Faltung der Tabelle bezieht sich auf die wechselnde Sichtbarkeit der einzelnen Tabellenzeilen. Mit der Filtermaschine steht eine besondere Datentechnik zur Verfügung, die es dem Benutzer erlaubt in Windeseile über beliebige Kriterien eine Datensammlung zu selektieren. Dabei können neben fest eingestellten Suchabläufen auch individuelle Filterstrategien benutzt werden. Bei der Entwicklung der Filtermaschine wurde äußerste Sorgfalt auf eine einfache Einsetzbarkeit in der Praxis ohne Notwendigkeit der Einarbeitung des Benutzers gelegt. Die Einfachheit der Bedienung und die Effizienz sind erstaunlich. Somit ist die Möglichkeit gegeben, die in der Praxis immer wieder anfallende Datenselektionen ad hoc und schrittweise auszuführen, aber auch komplexe Abfragen auf einen gegebenen Datenbestand anzuwenden. Durch den Benutzer können Formulare mit Abfragebedingungen zur Selektion ohne jegliche Programmierkenntnisse in wenigen Augenblicken ausgewertet werden. Diese Selektionsformulare sind harmonisch in die HTML-Oberfläche eingebunden und stehen direkt per Mausklick zur Verfügung. Das dynamische System funktioniert zufrieden stellend, nur der Sort arbeitet noch zu langsam. Werde das Problem in den nächsten Tagen optimieren. Mache mir keine Gedanken mehr, dass das JavaScript Filter nur mit dem Internet Explorer funktioniert. Allgemeiner kann man eine so umfassende dynamische Lösung für den Client nicht implementieren, jeder Browser har seinen Tick und den muss ich nicht ertragen. 20. Juli 2004
19. Juli 2004
17. Juli 2004
16. Juli 2004
14. Juli 2004
9. Juli 2004
6. Juli 2004
5. Juli 2004
3. Juli 2004: Die Steinwandklamm
Am oberen Ende der seit 1865 durch eine Steiganlage erschlossenen Klamm kommt man auf dem Normalweg durch das Türkenloch in dem es dunkel, oft glitschig und nass ist. In und hinter dieser Durchgangshöhle suchten im Jahr 1683 Hunderte Menschen vor den Osmanen Zuflucht. Man entdeckte sie und an die 300 von ihnen wurden umgebracht oder verschleppt. Oberhalb des finsteren Türkenlochs ist ein Aussichtsfelsen, von dem man auf eine grüne Welt hinunter sieht, aus der immer wieder hohe weiße Felsentürme auftragen. 1. Juli 2004
Die Entwicklung der Genealogie Kalkulatoren macht mir große Freude. Dem Genealogen bieten diese Verfahren der Computergenealogie eine wertvolle Unterstützung bei seiner Arbeit. Besonders die Diskontinuität des Datums führt bei dieser Arbeit immer wieder zu fast unlösbaren Problemen. Aber mit dieser Sammlung von Berechnungsmethoden lassen sich viele dieser Hürden überwinden sowie Fehler und Ungenauigkeiten vermeiden.
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Werkbuch Juni 2004 |
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29. Juni 2004
18. Juni 2004
14. Juni 2004: Im Thermenklinikum
Nach Mittag geht mein Operateur nach 38 Stunden Dienst heim - verständlich. Ein anderer Oberarzt soll mir nun die Platten aus dem Arm und den Draht aus dem Schlüsselbein nehmen - unerfreulich. Der übergibt die Aufgabe jedoch an einen dritten Unfallchirurgen. Als ich dann am Nachmittag den Roman "Auf dem schwarzen Berg" von Bruce Chatwin bereits fast ausgelesen habe, werde ich zur Tomographie geschickt. Sollte der geneigte Leser nun an Computertomographie und eine mannshohe Röhre denken, dann muss ich den Gedankenfluss unterbrechen. Denn es geht hier um eine Technologie bei der dieses "Klinikum" neben Spitälern in der Ukraine und Albanien Technologieführer ist, denn Tomographie geht so: Patient auf den Röntgentisch, Kassette unter die zu untersuchende Körperregion einschieben, Röntgenassistentin ins Nebenzimmer, Tür zu, Röntgenarm schwenkt um 15 ° über ihm, Röntgenassistentin kommt wieder herein, Kassette wechseln, Tisch um einen Millimeter höher stellen, Röntgenassistentin ins Nebenzimmer, Tür zu, Röntgenarm schwenkt 15 ° zurück, Röntgenassistentin herein, Kassette wechseln, Tisch höher stellen, Röntgenassistentin ins Nebenzimmer, Tür zu, Röntgenarm schwenkt 15 ° zurück - und das Ganze 20 Mal. Schließlich werde ich gegen 18h ohne jedes vorbereitende Medikament direkt in den OP geschoben. Der Dienst habende Operateur pfeift aber auf alles was ausgemacht ist und erklärt mir, die Entfernung des Materials in meinem Arm zahle sich nicht aus. Die Platten und Schrauben bleiben in meinem Arm, herausgezogen wird nur den Titandraht aus dem Schlüsselbein - selbstherrlich. Bin nach dem Aufwachen aus der Narkose wegen dieser unzureichenden Operation ziemlich selbstquälerisch und verzagt, da ich praktisch nun das Ganze in zwei drei Wochen noch einmal durchmachen muss. Schließlich habe ich Schmerzen im Arm und das Zeug muss irgendwann heraus - barbarisch. Das Krankenhaus mit diesem Service trägt den klangvollen Namen "Thermenklinikum Mödling". 6. Juni 2004
4. Juni 2004
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Werkbuch Mai 2004 |
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26. Mai 2004: Die Philharmoniker & Bobby McFerrin vor Schönbrunn
20. Mai 2004: Mein Geburtstag
Jedenfalls ist mein Geburtstag von schönem Wetter eingerahmt. Am Morgen bereits ein einstündiger Lauf in der urwaldartigen Au entlang des Baches. Dann der Brunch in der Veranda, Kaffeetrinken im Schanigarten des Café Posthof, ein kleines Mittagessen zu dritt, ein Plausch auf der Terrasse hoch über den Dächern der Stadt bei Freunden und schließlich die Feier mit all meinen Lieben. Dazwischen immer wieder die freundlichen Stimmen der Gratulanten am Telefon. Schon als Kind und als junger Mann hatte ich mir ausgemalt, wie gerade dieser runde Geburtstag sein würde. Doch konnte ich damals weder seine Wesenheit noch meine Lage erahnen, die mir mein Leben bis dahin zuteilen würde. 15. Mai 2004: Unsere Veranda
Die Veranda ist eine botanische Welt, ein zarter Wohnraum mit besonderem Flair, halb zum Haus gehörend halb über dem Garten schwebend. Eingerichtet mit Bambus- und Weichholzmöbeln, vielen Spiegeln und Sitzgelegenheiten, eine Wohnung für die Pflanzen und die Menschen als Gäste. Die verglasten Seitenwände lassen das durch die Bäume gefilterte Licht in die Veranda. An heißen Tagen spendet ein großer Nussbaum angenehmen Schatten. Dadurch fühlen sich in diesem Anbau nicht nur Pflanzen wohl, sondern auch die Hausbewohner lieben die Veranda als Lieblingsplatz für einen Plausch, um zu lesen, zu träumen, am Nachmittag eine Tasse Tee zu genießen oder einem ausgedehnten Brunch zu frönen. 3. Mai 2004: In der In-Bar
Der Wirt rät uns gleich als Erstes von seinem Hauswein ab, da er von dessen Qualität selbst nicht überzeugt ist [sic!]. Ausführlich beschreibt er sich dann als Anstand in Person und lobt ausdauernd seine Weinpreise. Er wettert gegen all die ausbeuterischen Wirte, die für den gleichen Wein mehr verlangen als er, schließlich nimmt er von seinen Gästen nur drei Euro je Achtelliter seines 08/15 Rotweins. Trinkgeld nicht mitgerechnet. 1. Mai 2004
Bis zum Ende seiner Kriegsgefangenschaft soll auch diese Geschichte erzählen. Erst dann kann er sein Leben selbst bestimmen und sich seiner Berufung als Lehrer, seinen Freunden, dem Austromarxismus und seiner Familie widmen.
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Werkbuch April 2004 |
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30. April 2004: High Heels für LäuferDie Entscheidung ist gefallen, meine neuen Laufschuhe nennen sich Nike Air Diffuse, es sind weiß-silberne High Heels für den Fuß des Läufers.
29. April 2004: Die urbane Nachtigall
Die Bilanz einer brandneuen Studie ist eindeutig: Die Vögel zwitschern in der Stadt werktags lauter als am Wochenende und in der Nähe von stark befahrenen Straßen oder Eisenbahntrassen singen sie bis zu 14 Dezibel lauter als in ruhigeren Gebieten. Sie geben alles, was ihr kleiner Vogelbrustkorb hergibt und steigern den Schalldruck ihres Gesangs bis zum Fünffachen, dann ist allerdings Schluss: Neben einem Güterzug hat selbst die kräftigste Nachtigall keine Chance, dann siegt der Lärm. Jetzt frage ich mich natürlich, warum unsere beiden Wellensittiche (Melopsittacus undulatus schreihalsii) solche Schreihälse sind, kommen sie doch aus der Wohnung nie hinaus und kennen Bahndamm und Autobahn nicht. 26. April 2004: Das Naturwunder Fuß
Der biomechanische Aufbaus des Fußes der Primaten unterscheidet sich von den aller anderen Säugetiere, ähnlich wie das Farbsehen beim Menschen ist auch der aufrechte Gang für Säugetiere einzigartig. Die Greiffunktion der Füße des Primaten ist beim Menschen in der Evolution bei der Optimierung der Tragefunktion verloren gegangen. Biomechanisch gesehen ist der Fuß ein komplexes System vieler kleiner Gelenke, die zum Teil völlig unterschiedliche Bewegungsebenen und -dimensionen haben. Zusammen bilden sie eine funktionelle Einheit, die es ermöglicht, das Gewicht des gesamten Körpers bei aufrechtem Gang problemlos zu balancieren. Der Fuß besteht aus der Fußwurzel, dem Mittelfuß und den Zehen mit den Zehengrundgelenken. Das untere Sprunggelenk verbindet das Sprung- und Fersenbein mit dem Kahn- und Würfelbein. Das obere Sprunggelenk verbindet das Sprungbein mit dem Unterschenkel. Die Plantarfaszie ist ein kräftiger Bindegewebsstrang der sich von der Fersenbeinunterfläche zu den Zehen zieht und das Längsgewölbe mitstabilisiert. Dieser schlechthin geniale Biomechanismus des Fußes kann aber unglaublich wirksam durch geeignete Sportschuhe verbessert werden, durch sie können die Stoßdämpfung im Fersenbereich, der Vortriebsimpuls beim Abrollen des Fußes und die Stützung gegen Überpronation wesentlich verbessert werden. Vom Schuh wird das gleiche wie von Fuß gefordert: Einerseits hohe Stabilität und andererseits eine möglichst elastische Anpassung an den Untergrund. Der normale Abrollvorgang beginnt im äußeren Fersenbereich und sollte hauptsächlich über den ersten Strahl der Großzehe abgeschlossen werden. 24. April 2004
23. April 2004
Heute werden wir uns gegen 21h mit 15-20 Freunden nach Kanada beamen (d.h. Fotos mit dem Beamer an die Wand werfen), natürlich mit Essen, Trinken, Insiderinformationen und so weiter. Dazu wird die Wohnung umgebaut, sieht dann zwar nicht aus wie das Raumschiff Enterprise, aber das mit dem Beamen, Essen, Trinken und Plaudern geht prima im adaptierten Ambiente. Als Hauptspeise bereite ich original Kanadische Fischterrine zu und nachher gibt es eine Adaption des Ahornsirup-Pie. 22. April 2004
21. April 2004
Seit letzter Woche ist das Grün auf Wiesenstücken, Büschen und Bäumen geradezu explodiert, dazwischen viele farbenprächtige Blumen, einige bunte Schmetterlinge und dicke Käfer. 19. April 2004
16. April 2004
14. April 2004
13. April 2004
8. April 2004
5. April 2004
2. April 2004: Wanderung durch die Weinberge
Die Sonne versteckt sich immer wieder hinter Wolkenschleiern, Falken schweben niedrig über den Weingärten und lassen sich vom ruppigen Wind tragen. Eine große Eidechse flüchtet, als ich an ihrem Sonnenplatz vorbei komme. Der Weg durch die Weingärten geht ab Gumpoldskirchen immer mehr bergan und bergab und die mit frischem Weiß getünchten Grenzsteine der Hochquellenwasserleitung verschwinden immer öfter am Horizont. In Baden eine kurze Rast am Hauptplatz, nach den Leuen gaffen, eine Kleinigkeit essen um den Glykeminspiegel zu normalisieren, die Schaufenster der Buchhandlung nach Lesbarem durchforsten, schließlich zum Bahnhof und mit dem Zug in läppischen 12 Minuten mit der Schnellbahn den ganzen Weg wieder zurück.
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Werkbuch März 2004 |
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29. März 2004: Kalorien, BMI und BMR
Das Angebot an todsicheren Diäten ist so groß wie nie: Mischkost versus Trennkost, Fasten versus Programmessen, Askese versus Wonnefressen, Ohrnadel versus Hypnose, Aufbruch versus Bequemlichkeit. Doch sich erst einmal zu wiegen und zu rechen schadet sicher nicht, bevor man sich für "seine" Methode entschließt. Heute habe ich einen Rechner zur Ermittlung des kalorischen Grundumsatzes und des Gesamt-Energieumsatzes in JavaScript implementiert. Um 2h30 früh ist es endlich so weit, dass er online gehen kann. Um 11h vormittags ist der JavaScript-Rechner für den Kalorienbedarf bei verschiedenen Aktivitäten im Netz. Implementiert wird das wie üblich nach der Formel zur Berechnung des Grundumsatzes (in kcal/Tag) von Harris-Benedict. Diese Schätzmethode für die BMR (Basic Metabolic Rate) wird durch eine einfache Polynom-Gleichung für den Ruheenergieverbrauch nachgebildet, die aber das Verhältnis von Muskelmasse zu Fettanteil unberücksichtigt lässt.
Dazu können noch verschieden Faktoren für die Art der durchschnittlichen Tagesaktivität berücksichtigt werden, um den gesamten Tagesenergiebedarf zu ermitteln.
Bei erheblichem Unter- oder Übergewicht bringt die Schätzung des BMR mit der Harris-Benedict-Formel grob falsche Ergebnisse. Bei adipösen Menschen bringt das deshalb falsche Ergebnisse, weil ein großer Teil des Körpergewichts aus Fettzellen besteht. Diese Fettmasse ist aber metabolisch nur wenig aktiv, geht aber in die Berechnung des Grundumsatzes mit ein. Normalerweise sind die Ergebnisse der Berechnung über die Harris-Benedict-Formel bei Fettsüchtigen etwa 10% höher als die direkt gemessenen Werte.
Eine alte Faustformel für den Energie-Grundumsatz bei bei Männern ist: 28. März 2004
26. März 2004: Meine Stereomaus
Dank Mauspaar kann ich nun lockerer an meinem Scriptorium stehen. Ein wenig Praxis und die neu dazu gekommene Maus lässt sich mühelos zu benutzen (meist hilft es, manchmal die Rechte auf den Rücken zu legen). Beim genusssüchtigen Arbeiten oder Spielen am PC bildet sich eine lästige Schwiele genau dort, wo die Maus-Hand auf der Tischfläche aufliegt. Dieser Schreibschwiele am Handballen und die Verspannungen im Rücken können durch den Einsatz der Stereomaus gelindert werden. 24. März 2004
22. März 2004: Die Drei-Wochen-Askese
Der Kühlschrank ist fast geleert und wenn ich hinein sehe, gibt es keinerlei Versuchungen. Amtliche Kalorienwerte einiger ausgewählter Lebensmittel und Getränke lehren, dass eine einzige Bratwurst so viel Kalorien hat wie 25 Karotten, 200 Erdbeeren oder 240 Radieschen. Eigentlich ist es auch sonst nie nie der physische Hunger, der mich treibt zu essen, sondern eher ein Erlebnisgusto oder ein Ablenkungsbedürfnis. Essen ist ansonsten das Selbstverständlichste, die bequeme Lösung gegen Langeweile und Frustrationen aller Art: dagegen gönne ich mir nun eine Karotte, einen Apfel oder eine Orange. Das ist eine angenehme Art, sich selbst zu streicheln und zu belohnen, es braucht dazu keine Pizza und kein Wienerschnitzel, keine Konzentration und nicht einmal größere Achtsamkeit. Das Gefühl der Macht ist schön. Bei dieser Pilgerreise nach innen beherrscht man schließlich seinen Körper, lebt die Askese wie in alter christlicher Tradition. Man sagt, dass in einem geschundenen Körper die Seele doch von ganz besonderer Reinheit und Klarheit sei: Der Triumph des Geistes über das schwache Fleisch. Die 32 Zoll Jeans passen schon fast wieder und ich schätze, dass mir bereits fünf Kilo dauerhaft fehlen. Mein Bauch ist natürlich immer noch da und bekämpfenswert groß. Mein Ziel sind 72 Kilo und dafür fehlen noch einige Wochen Askese. 21. März 2004
20. März 2004
20. März 2004: Dieses Werkbuch
Dieses Werkbuch ist eine Internetseite mit praktisch täglicher Aktualisierung. Der Inhalt bezieht sich auf Persönliches, Technisches, Fundstücke im Netz und was auch immer. 19. März 2004
18. März 2004
16. März 2004: Schi fahren am Unterberg
1300 Höhenmeter, brillantes Panorama: In der Tiefe schlängeln sich weiße Täler im Schatten des Waldlandes. Gegenüber der verschneiten Ötscher, gleichsam einem Kilimandscharo oder Fudschijama. Dann aber hinein in den frischen Schnee auf dem Haushang, es hat die letzten Tage geschneit und das frische Weiß ist nun zu kleinen Buckeln zusammen geschoben, die Sonne taut den Schnee am Nachmittag frühlingsnass und er ist dann schwerer zu schieben. Keinerlei Problem mit meiner drei Jahre alten Hardware an den Füßen und ich gleite Schwung um Schwung hinunter. Am Sattel dann zwei Tourengeher, die neben dem Holzkirchlein aus dem prächtigen Wald in das glitzernde Schneeweiß treten. Samstag und Sonntag quillt der Berg über von Schibegeisterten, doch Montag und Dienstag haben wir den gesamten Berg fast alleine für uns. Sportlich gebräunte Pensionisten und einige Mütter mit Volksschulkindern lassen sich hin und wieder im Sonnenlicht der Pisten sehen. Was aber auf diesem Berg immer fehlt, ist dieser gewisse Wintersport-Machismo, auf der Piste wie beim Warten auf die Aufstiegshilfe. Auf diesen Piste kehren die sanft schwingenden Carver ein, die abgehackt tänzelnden Kurzschwinger, die Altherren-Weitschwinger. Neben der Piste, vor der Hütte die Ausflügler, Hungrigen, Durstigen, Erschöpften. Wenn es auf vier Uhr zu geht, verschwindet die Märzsonne hinter den dunklen Baumspitzen der Wälder, der Schnee bekommt nun eine zarte Harschschicht und eine halbe Stunde später stehen die Lifte still. Zum Schluss die Abfahrt durch die Klüfte der Rieß und zwischen den Felswänden hinunter zum Auto. 16. März 2004
11. März 2004
7. März 2004
6. März 2004
3. März 2004: Beruf(ung)
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Werkbuch Februar 2004 |
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29. Februar 2004
27. Februar 2004
24. Februar 2004
9. Februar 2004
6.Februar 2004
3. Februar 2004
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Werkbuch Jänner 2004 |
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